Unsere Partner

 

Logo K&M Hiller

Weitere Partner

hier...

 

 

 
Spendenplattform

Einfach.Gut.Machen - die Spendenplattform der KSK

 

 
Vereinsspielplan

Fussball.de

 

Alle Spiele

 

... hier ...

 

Letzte / nächste Spiele

 

I. Herren

 

II. Herren

 

III. Herren

 

Altherren

 

 
Facebook

 
Echo Aktuell

 

Aktuelle Ausgabe Echo

 

 

 
Teilen auf Facebook   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

2. Herren Mannschaft - Germania

Vorschaubild

Verdener Straße 78
29664 Walsrode

 

Mannschaft Saison 2016/17

Spielklasse: Kreisliga / Heidekreis

Meister 1.Kreisklasse 2014/15

Kreis-Pokalsieger 2014/15


Training:  Dienstag und Donnerstag 18.30 Uhr

Ort: Grünental-Stadion, Verdener Strasse 78

Trainer: Carsten Meyer

Co Trainer: Mark Lange
Betreuer: Jens Feldmann

 

Bildquelle: Walsroder Zeitung

 

Germania Walsrode - 2. Herren:

(hinten, von links): Trainer Carsten Meyer, Marek Thom, Max Loos, Patrick Völkers, Labinot Rama, Dennis Gehrke, Phillipp Grünhagen, Rene Roß, Okan Altuner, Betreuer Jens Feldmann, Co-Trainer Mark Lange

(vorne, von links): Mirco Drewes, Torben Gehrke, Marc Hiller, Thomas Schedwill, Andreas Compter, Dennis Swanston, Leif Schlüter und Andre Völkers

Zugänge: Max Loos (SVE Bad Fallingbostel A-Jugend), Patrick Völkers (SVN Düshorn A-Jugend), Dennis Albrecht (SG Benefeld-C.)


Abgänge:

keine


Kader

Tor: Kubilay Kir

Abwehr: Patrick Völkers, Andre Völkers, Leif Schlüter, Matheis Heikoop

Mittelfeld: Mirco Drewes, Meikel Amsdon, Torben Gehrke, Dennis Gehrke, Phillipp Grünhagen

Sturm: Marc Hiller, Mike Widera, Thimo Knust

Trainer: Carsten Meyer, 1. Saison

Saisonziel: den Klassenerhalt früher fix machen als in der Vorsaison

 


Aktuelle Meldungen

II. Herren - Sieger beim ERGO-Cup

(24.01.2017)

Beim heutigen 5. Fulder Hallencup konnte sich der VfB Vorbrück Walsrode II im Finale des Tischlerei Möller Cup gegen Germania Walsrode III erst im 9-Meter schießen durchsetzen und sicherte sich so den Pokal.

 

Beim Top Turnier standen sich im Finalspiel die SG Nordheide und Germania Walsrode II gegenüber! Am Ende waren es dann die Germanen die mit einem 2:1 Sieg den großen ERGO-Cup mit nach Hause nehmen konnten!

Als bester Torwart des Turniers wurde zudem  Dennis Gressmann ausgezeichnet.

Foto zu Meldung: II. Herren - Sieger beim ERGO-Cup

II. Herren - Neue Saison - Neuer Trainer

(09.08.2016)

Germania Walsrode - 2. Herren:

 

(hinten, von links) Trainer Carsten Meyer, Marek Thom, Max Loos, Patrick Völkers, Labinot Rama, Dennis Gehrke,
Phillipp Grünhagen, Rene Roß, Okan Altuner, Betreuer Jens Feldmann, Co-Trainer Mark Lange, (vorne, von links) Mirco Drewes, Torben
Gehrke, Marc Hiller, Thomas Schedwill, Andreas Compter, Dennis Swanston, Leif Schlüter und Andre Völkers.

Zugänge:

Max Loos (SVE Bad Fallingbostel A-Jugend), Patrick Völkers (SVN Düshorn A-Jugend), Dennis Albrecht (SG Benefeld-C.)


Abgänge:

keine


Kader

Tor: Kubilay Kir

Abwehr: Patrick Völkers, Andre Völkers, Leif Schlüter, Matheis Heikoop

Mittelfeld: Mirco Drewes, Meikel Amsdon, Torben Gehrke, Dennis Gehrke, Phillipp Grünhagen

 

Sturm: Marc Hiller, Mike Widera, Thimo Knust

Trainer: Carsten Meyer, 1. Saison

Saisonziel: den Klassenerhalt früher fix machen als in der Vorsaison

Foto zu Meldung: II. Herren - Neue Saison - Neuer Trainer

II. Herren - Marek Thom gewinnt Team-Reise

(13.09.2015)

.freute sich Marek Thom (Bild) über den ersten Preis, den er beim „WZ-S te i l pa ss“- Gewinnspiel gewonnen hatte. Der Teilnahmecoupon des 21-Jährigen wurde als erster aus dem Stapel der zahlreichen Einsendungen der Leserinnen und Leser gezogen, die sich an dem Gewinnspiel des WZ-Fußball- Saisonvorschau-Sonderheftes beteiligt hatten. Der Krelinger kickt in der II.

 

Herren und gewann für sein Team die Teilnahme am Internationalen Pfingstturnier 2016 in Maishofen (Österreich) – drei Ferienwohnungen für insgesamt 15 Personen plus Startgeld im Gesamtwert von gut 1200 Euro.

"Herzlichen Glückwunsch" !!!

Foto zu Meldung: II. Herren - Marek Thom gewinnt Team-Reise

II. Herren - Double perfekt

(08.06.2015)

120-mal landete der Ball im Netz bei den 21 Pokalendspielen 2015, die Germania Walsrode im Eckernworthstadion ausrichtete. Die Gastgeber triumphierten im Kreispokal-Finale, in dem der Meister der 1. Kreisklasse mit dem 1:0-Erfolg gegen den SV Essel II das Double perfekt machte. Erfolgreichster Verein war der TVJ Schneverdingen, der sich fünf Titel sicherte. Viermal trug sich der MTV Soltau in die Siegerliste ein.

 

 

Nach dem Staffelsieg in der 1. Kreisklasse entschied die Mannschaft von Trainer Olaf Wirsbitzki auch das Finale um den Kreispokal für sich. Für das goldene Tor beim 1:0-Sieg zeichnete Mick Lackner sechs Minuten vor dem Pausenpfiff verantwortlich. Der Gegner SV Essel II kann die Niederlage verkraften, schließlich gelang der Mannschaft als Tabellenzweiter der 1. Kreisklasse ebenfalls der Aufstieg in die Kreisliga.

 

Bezugsquelle: BöhmeZeitung, Ausgabe vom 02.06.2015

Foto zu Meldung: II. Herren - Double perfekt

I. / II. Herren - Erfolgreicher Pokal-Mittwoch für Germania

(04.12.2012)

Drei Spiele - Drei Siege. So lautet die Bilanz von Germania in den Pokalspielen am Mittwochabend. Die erste Herren setzte sich souverän beim VfL Westercelle mit 2:0 durch. Die zweite Herren hatte immer wieder Pech mit einigen Schiedsrichterentscheidungen und kam erst im Elfmeterschießen zum Sieg gegen den MTV Soltau II. Die vierte Herren gewann 4:2 gegen die SG Schülern/Tewel II.

 

VfL Westercelle - Germania Walsrode I 0:2 (0:1)

Germania I legte einen Blitzstart hin und ging bereits in der ersten Spielminute nach feinem Zuspiel von Rene Roß auf Thomas Thiele in Führung. Mit der frühen Führung im Rücken übernahm Germania weiterhin das Kommando und erspielte sich weiterhin Möglichkeiten. Nach der Pause verwandelte dann Timo Weiß einen Foulelfmeter nach einem Foul an Spielermacher Thiele. In der Folge zeigte sich Germanias Abwehr souverän und ließ sich den Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen.

 

Germania Walsrode I: Mielmann - Johannmeyer, Diestelmann, Strehl, Stradtmann - E. Grünhagen - Roß, O. Altuner, Thiele (87. Wojtowicz), Weiß (75. Fedderke) - C. Kamaci (62. Rother)

Tore: 0:1 Thiele (1.), 0:2 Weiß (62.)

 

 

Germania Walsrode II - MTV Soltau II 7:6 n.E. (4:4, 3:2)

Etwas mehr Mühe hatte hingegen Germania II. Gegen starke Gäste befand sich Germania früh in Rückstand. Nachdem der Ball vor dem 0:1 bereits im aus war, stellte Germania das Spielen ein, Soltau brauchte den Ball von der Grundlinie in den Strafraum, wo ein Gästestürmer die Führung erzielen konnte. Germania fand auch danach nicht ins Spiel, wenige Minuten später fiel das 2:0. Nach einer verunglückten Flanke von Ferid Sado, die ins Tore segelte, wachte Germania dann auf. Allerdings entschied der Schiedsrichter kurz darauf auf Foulelfmeter, als Christian Pries einen harmlosen Zweikampf im Strafraum gewann. Pierre Tatje konnte jedoch parieren. Es sollte die Show des Kenny Schmahl folgen, der noch vor der Halbzeit mit zwei abgeschlossenen Kontern das Spiel drehen konnte. Mitte der zweiten Halbzeit ertönte dann der nächste verwunderliche Pfiff im Grünenthalstadion, als Richard Rodzos einen Ball per Kopf aus dem Strafraum beförderte, der Schiedsrichter aber wiederum auf Elfmeter entschied. Dieses Mal war auch Tatje ohne Chance, jedoch krönte Schmahl in der Folge seine Leistung mit seinem dritten Treffer und brachte Germania durch sein 4:3 einen Schritt näher Richtung Heimsieg. Doch die Soltauer Angriffsbemühungen sollten am Ende belohnt werden. Kurz vor Schluss glichen die Gäste, wenn auch aus klarer Abseitsposition, noch zum 4:4 aus.

 

Im folgenden Elfmeterschießen hatte Germania dann etwas mehr Glück und setzte sich so gegen den MTV durch.

 

Germania Walsrode II: Tatje - M. Alvermann - Pries, Grabasch (80. Lackner) - Drewes, Lackner (25. Rodzos) - Sado, Schmahl, Schlüter - Bäsell - Ezzedine

 

Tore: 0:1 (9.), 0:2 (10.), 1:2 Sado (13.), 2:2, 3:2 Schmahl (35., 37.), 3:3 (50., FE), 4:3 Schmahl (62.), 4:4 (78.)

 

Elfmeterschießen:

  Soltau verschießt
Schlüter verschießt  
  Soltau trifft
Ezzedine verschießt  
  Soltau trifft
Sado trifft  
  Soltau verschießt
Schmahl trifft  
  Soltau verschießt
Pries trifft  

 

Bes. Vorkommnisse: Tatje hält FE (20.)

 

Germania Walsrode IV - SG Schülern/Tewel II 4:2

Tore: J. Pientka, Hewitt, Hewitt, Niemeyer

Foto zu Meldung: I. / II. Herren - Erfolgreicher Pokal-Mittwoch für Germania

II. Herren - Germania II kämpft den SVN Düshorn nieder

(06.08.2012)

Die zweite Herren ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Das Team vom neuen Trainer Florian Alvermann bezwang den SVN Düshorn am Ende mit 2:0, musste zwischenzeitlich aber einige Male zittern. In Unterzahl zeigte die junge Elf eine kämpferisch vorbildliche Leistung und belohnte sich am Ende mit den ersten drei Punkten der neuen Saison.

 

Germania Walsrode II - SVN Düshorn 2:0 (1:0)

Beide Teams tasteten sich zunächst ab und gingen nicht sehr viel Risiko. Die Spielanteile waren recht ausgeglichen, Torchancen in der Anfangsviertelstunde Mangelware. Doch Germania fand nach zögerlichem Beginn mehr und mehr ins Spiel und übernahm das Kommando. Aus einer sicheren Defensive, schaltete Germania immer wieder schnell um und versuchte die Düshorner in den Laufduellen zu bezwingen. Die erste Chance hatte Alexander Bäsell, der mit einem Freistoß nach einem Foul an Deniz Burc aus 18 Metern jedoch knapp scheiterte. Wenige Minuten später traf ein weiterer Freistoß Bäsells den Innenpfosten. Das erste Tor des Spiel sollte dann nach einer guten halben Stunde erzielt werden. Wiederum war es Bäsell, der Leif Schlüter mit einem feinen Außenristpass schickte. Schlüter spielte den Torwart aus und lupfte den Ball über den grätschenden Abwehrspieler. Die Führung erweckte bei Germania den unbedingten Willen, das Spiel gewinnen zu wollen. Ein weiteres Tor vor der Halbzeitpause blieb dem Team aber verwehrt.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam dann Düshorn stärker auf. Ein Freistoß striff zunächst den Außenpfosten, zudem waren die Gäste immer wieder durch Standards gefährlich. Germania stand tief in der eigenen Hälfte und versuchte die eigenen Konter zu nutzen, die aber immer wieder durch teils überharte Fouls zu Nichte gemacht wurden. Der gerade zuvor eingewechselte Adrian Wojtowicz erwies Germania dann einen Bärendienst, als dieser nach einem harmlosen Foul dem Schiedsrichter eine unangebrachte Geste zeigte und des Feldes verwiesen wurde. In Unterzahl kämpfte Germania um jeden Ball. Jeder Spieler unterstütze den anderen, die zahlreichen Zuschauer feuerten das Team immer wieder an. Glück hatte unsere zweite Herren dann, als ein Schuss vom rechten zum linken Pfosten kullerte, aber die Linie nicht überquerte und auch der folgende Nachschuss geblockt werden konnte. Düshorn versuchte alles, kam aber nicht zwingend durch die starke Germanen-Abwehr hindurch. Den Schlusspunkt setzte dann wiederum Leif Schlüter, der nach einem Eckball der Gäste, von Kenny Schmahl den Ball erhielt und ihn nach einem Sprint über die Hälfte des Platzes ins vom Düshorner Torwart zuvor verlassene Tor schieben konnte.

 

So gewinnt die zweite Herren das erste Saisonspiel am Ende etwas glücklich. Trotzdem zeigte die Mannschaft, welches Potential in ihr steckt und dass sie im Vergleich zum Vorjahr ein wenig gereift ist, da solche Spiele in der Regel nicht gewonnen werden konnten. Der kämpferische Einsatz eines jeden Spielers ist hier besonders hervorzuheben, da häufig harte Fouls eingesteckt werden mussten, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen.

 

Bereits am Samstag spielt Germania dann beim TVJ Schneverdingen II. Anstoß in Schneverdingen ist um 18:00 Uhr.

 

Germania Walsrode II: Tatje - Drewes - Rama, M. Alvermann - Rodzos, Bäsell - Sado (46. Florian, 58. D. Kamaci), Schmahl (52. Wojtowicz), Schlüter - Burc (85. Schmahl) - Johannmeyer

Tore: 1:0, 2:0 Schlüter (28., 90+3)

 

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte Wojtowicz (55.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II kämpft den SVN Düshorn nieder

II./III. Herren - Germania III depütiert II. Herren

(09.06.2012)

Brisant ging es am Sonnabend zum Abschlussspiel zu. Im Kreispokal-Finale traten unsere  II. Herren (Kreisliga) und
 III. Herren (1. Kreisklasse) von Germania gegeneinander an.

 

In einem sehr verbissen und hart geführten Vereinsderby hatten letztlich überraschend die „Dritte“ mit 2:1 die Nase vorn. Max Justen hatte den Favoriten zwar mit 1:0 in Führung gebracht (8.), aber Sven Froelich drehte den Spieß zum  2:1-Pokaltriumph noch um (10., 51.)

 

 

Foto zu Meldung: II./III. Herren - Germania III depütiert II. Herren

II. Herren - Die Planungen für die neue Saison laufen

(01.06.2012)

Nachdem sowohl 1.Herren, als auch 2.Herren gerettet sind, stehen die Kaderplanungen für die neue Saison an. Die Saison 2012/2013 wird die letzte für  2.Herren Trainer Weiß sein, der danach plant ein Studium im wirtschaftlichen oder sportlichen Bereich zu absolvieren. Durch diese Tatsache wird intensiv an der neuen Saison geplant, nicht nur was Neuzugänge angeht, sondern auch im Bereich der Trainingsmethodik und Ausrüstung.

 

Im Sommer ist des Weiteren ein 3-tägiges Trainingslager an der Nordsee geplant, bei dem die Spieler im Wattenmeer ihren „Spaß“ haben dürften. Auch alte Autoreifen gehören zum Repertoire, die dann durch den Sand gezogen werden sollen. In seinem letzten Jahr liegt der Fokus aber nicht nur auf der eigenen 2.Herren,die Weiß trainiert, sondern auch auf der Personalpolitik der anderen Herren Mannschaften. So will sich Weiß gebührend bei Germania verabschieden.

 

Aus diesem Grund absolviert er vom 30.07. – 05.08. ein Praktikum im Nachwuchszentrum des SC Paderborn 07. Dort versucht er seine bisherigen Fähigkeiten rund um Trainings- und Spielbetrieb weiter zu fokussieren und zu verbessern. Eventuell ist auch eine Beschäftigung zur Saison 2013/2014 möglich, natürlich unter der Voraussetzung, dass Weiß schnellstmöglich die nächste Trainerlizenzstufe erwirbt.

 

Im Kader der 2.Herren dürfte es keine großen Veränderungen geben. Alle Spieler haben ihre Zusagen für eine weitere Spielzeit gegeben, lediglich Tobias Lohmann hat sich noch nicht entschieden, ob er eine weitere Saison bei Germania dran hängt. Doch Weiß will ihn unbedingt in der Mannschaft halten, da er sich als klarer Leader und Torschütze in der Rückrunde etabliert hat.

 

Insgesamt plant Weiß mit 4 Neuzugängen für die 2.Herren. Davon zwei im Offensiv Bereich, einem Defensiven und einem Torhüter. Die erste Zusage gibt es bereits, soll aber aufgrund des noch laufenden Spielbetriebes noch nicht öffentlich gemacht werden.

 

In der laufenden Saison hat Germanias 2.Herren Höhen und Tiefen durchgemacht. In den vergangenen fünf Spielen wurde fleißig gepunktet und somit der Klassenerhalt perfekt gemacht. Auch aufgrund präziser Vorbereitung auf die Spiele und vor allem dem periodisierten Training, gelang es der jungen Mannschaft den Abwärtstrend der Hinrunde zu stoppen. Im Moment hat Germanias Zweitvertretung sogar die 5. beste Abwehr, obwohl das Durchschnittsalter der Vierkette um die 19 Jahre beträgt. Gerade die Taktiktafel, die Trainer Weiß in der Rückrunde des Öfteren auch beim Training im Einsatz hatte, ist für den Erfolg mitverantwortlich, wenngleich die Spieler auch mittlerweile gelernt haben die kleinen Details (taktischen Foulspiel etc.) zu beherzigen. Nun wird noch intensiv an der Offensiv Leistung gearbeitet, die gerade im Spiel gegen den SV Hodenhagen über weite Strecken zu harmlos war.

 

Man kann auf die kommende Saison, nicht nur bei der 2.Herren, gespannt sein. Denn die Planungen laufen auf Hochtouren……..

Foto zu Meldung: II. Herren - Die Planungen für die neue Saison laufen

II. Herren - Überzeugendes 2:0 gegen Schwarmstedt

(21.05.2012)

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist die zweite Herren auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den SV Schwarmstedt gewann das junge Team überzeugend und vor allem aufgrund der starken ersten Halbzeit hoch verdient mit 2:0. Cengiz Kamaci und Tobias Lohmann trafen für Germania.

 

Im ersten Durchgang erspielte sich Germania von der ersten Minute an zahlreiche Torchancen. Viele davon waren immer wieder sehenswert herausgespielt. Germania überzeugte dabei durch die Flexibilität zwischen Angriffen über die beiden Außenseiten, sowie durch die Mitte, wo der erfahrene Detlev Knust immer wieder das Spielgeschehen an sich riss.

 

Zur Halbzeit führte Germania mit 2:0. Ein verdientes Ergebnis, auch wenn eine höhere Führung bei besserer Chancenverwertung durchaus möglich gewesen wäre. Die zweite Halbzeit wurde dann vermehrt zum Auslaufen genutzt. Germania hielt Schwarmstedt vom eigenen Tor weg und verwaltete das Ergebnis, während die Gäste nur selten vor das gegenerische Tor kamen. Die größte Chance für Schwarmstedt hatte dabei noch Germanen-Verteidiger Max Alvermann, der seinen Torwart Andre Mielmann mit einem tückischen Rückpass prüfte, der aber gerade noch von Mielmann von der Torlinie gekratzt werden konnte.

 

Am kommenden Pfingstwochenende sind zunächst alle Germanen Mannschaften spielfrei. Am 2.6. reist Germania dann zum letzten Ligaspiel zum abgestiegenen SVV Rethem. Anstoß dort ist um 16:00 Uhr.

 

Am 9.6.12 spielt Germania II dann im reinen Germanen-Pokalfinale gegen die eigene dritte Herren. Anstoß zum Pokalendspiel ist in Düshorn dann um 16:30 Uhr.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Drewes - Grabasch, M. Alvermann - Lohmann, Bäsell - Schlüter (88. Bartels), Knust, Burc - D. Kamaci (68. Mohr), C. Kamaci (80. D. Kamaci)

 

Tore: 1:0 C. Kamaci (30.), 2:0 Lohmann (33.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Überzeugendes 2:0 gegen Schwarmstedt

II. Herren - Die taktische Crème de la Crème

(16.04.2012)

Die zweite Herren setzte am Sonnabend ihren klaren Aufwärtstrend weiter fort. Beim Lokalrivalen Ciwan Walsrode gewann das Team überzeugend mit 3:1. Dabei drehte Germania einen frühen Rückstand und siegte auch in der Höhe verdient. Torschützen auf Seiten Germanias waren zweimal Cengiz Kamaci und Tobias Lohmann.

 

Nachdem am Wochenende zuvor Ciwans zweite Mannschaft im Pokal Halbfinale besiegt wurde, reiste die zweite Herren nun zum zweiten Mal ins Eckernworth-Stadion, um dieses Mal gegen Ciwans erste Mannschaft wieder Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

 

Germania ging von Beginn an engagiert in das Spiel und setzte die Hausherren früh unter Druck und erzwang so immer wieder Fehler im Spielaufbau. Trotzdem gelang Ciwan der erste Treffer des Spiels. Mit einer Grätsche traf Jannick Hiller einen Ciwan-Spieler im Strafraum und verursachtete damit den neunten Strafstoß gegen Germania in der laufenden Saison. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt. Doch Germania ließ sich davon nicht irritieren. Mit der Zeit traute man sich mehr zu und suchte selbst die eigenen Szenen in der Offensive. Max Justen wurde mit einem weiten Ball aus der Abwehr geschickt, erwischte diesen aber nicht ganz, setzte den Torwart der Ciwanesen so unter Druck, dass dieser Justen den Ball genau in die Füße schob, Justen nur noch quer legen brauchte und Cengiz Kamaci nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Auch in den Folgeminuten war es immer wieder die Schnelligkeit auf den Außen, die Germania gefährlich vor das gegnerische Tor brachte. Ähnlich wie beim 1:0 wurde wiederum Justen geschickt, doch dieses Mal vom gegnerischen Torwart im Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter entschied korrekterweise auf Strafstoß. Cengiz Kamaci bedankte sich mit seinem zweiten Tor. Nach dem Führungstreffer ließ sich Germania aber mehrere Male zu tief in die eignene Hälfte zurück fallen und ließ Ciwan immer mehr ins Spiel kommen. Ciwan versuchte Germania technisch auszuspielen, was allerdings in der Regel nur zum Strafraum gelang. Sollte Ciwan Germanias starke Viererkette doch überwunden haben, war der überragende Torwart Andre Mielmann zu Stelle und hielt Germania mehrere Male sehenswert in Front. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Germania nach einem Eckball auf 3:1 Max Justen führte die Ecke kurz aus, Deniz Burc brachte den Ball direkt vor das Tor, wo Tobias Lohmann stand und den Ball per Kopf ins Tor beförderte und Germanias Vorsprung so ausbaute.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Ciwan noch einmal alles, allerdings meistens mit langen Bällen. Germania beschränkte sich aufs Konter, stand tief und spielte die taktischen Fähigkeiten, von denen Co-Trainer Hjalmar Coors nach dem Spiel mehrfach schwärmte, gekonnt aus. Allerdings ließ man die Konterchancen liegen und verpasste es so den Sack zuzumachen. Aufregung gab es dann in der Schlussviertelstunde. Nach einem Laufduell zwischen Leif Schlüter und einem Ciwan Spieler, fiel letzterer im Strafraum zu Boden. Der Schiedsrichter pfiff den dritten Elfmeter des Tages und schickte den zuvor mit gelb verwarnten Schlüter mit gelb-rot vom Platz. Es folgten die Sekunden des Andre Mielmann, der den Elfmeter parieren konnte und seinen Emotionen freien Lauf ließ. Allerdings hielt er dabei, den Ball zu lange in der Hand, sodass es noch einmal einen indirekten Freistoß im Strafraum gab, der jedoch nichts einbrachte.

 

Es blieb beim letztlich verdienten 3:1 für Germania, vor allem weil das Team die Chancen im ersten Durchgang konsequent nutzte und Ciwan gehörig unter Druck setzte. Die zweite Halbzeit war dann eine taktische Meisterleistung, da man clever verteidigte und Ciwan nur selten zum Abschluss kommen ließ.

 

Mit dem Sieg verabschiedet sich Germania immer mehr aus dem Tabellenkeller. Derzeit ist das Team dabei eine kleine Serie zu starten. Derzeit ist man 4 Spiele in Folge ungeschlagen. Am Sonntag gastiert dann der SV Soltau im Grünenthalstadion. Ebenfalls eine Mannschaft, die wie Ciwan den jungen Germanen alles abverlangen wird. Im Hinspiel zeigte Germania in Soltau eine sensationelle Leistung und erkämpfte ein verdientes 1:1. Ein Ergebnis, dass auch am Sonntag mindestens möglich sein sollte. Anstoß ist um 15:00 Uhr.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Burc, J. Hiller, M. Alvermann (55. Schlüter), Lackner - El Ahmed, Lohmann - Roß, Justen, Wojtowicz - C. Kamaci (82. D. Kamaci)

 

Tore: 1:0 (7., FE), 1:1, 1:2 C. Kamaci (17., 23. FE), 1:3 Lohmann (44.)

 

Bes. Vorkommnisse: Gelb-rot Schlüter (77.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Die taktische Crème de la Crème

II. Herren - Taktische Maßnahmen gegen Ali Akyol

(29.03.2012)

Am Sonntag gastiert Germania Walsrode II zum Abstiegsduell beim Aufsteiger SVE Bad Fallingbostel. Beide Teams befinden sich derzeit nach schwacher Hinrunde im Aufwind. Doch nicht nur die Tabellensituation, sondern auch die Tatsache, dass viele Germanen früher in Bad Fallingbostel gespielt haben, lässt auf jede Menge Emotionen hindeuten.

 

Mit Trainer Steffen Weiß, Co-Trainer Gerd Belde, Rene Roß, Tobias Lohmann und Adrian Wojtowicz stehen am Sonntag gleich fünf Akteure auf Germanen-Seite die eine Vergangenheit im Kurort haben.

 

 

Doch nicht nur die personelle Situation auf Seiten Germanias bringt Spannung mit sich. Wie Germanen-Trainer Steffen Weiß aus einer sicheren Quelle erfahren hat, wechselt der letztjährige Kreisliga-Torschützenkönig Ali Akyol zum direkten Konkurrenten Bad Fallingbostel, die sich damit auf dem Papier noch einmal verstärkt haben und ebenfalls zeigen, mit welcher Intensität sie das Spiel angehen werden.

 

Trainer Weiß lässt die Tatsache, dass Akyol am Sonntag bereits erstmals für Bad Fallingbostel auflaufen könnte, jedoch kalt. "Ich selbe kenne Ali gut, habe auch bereits mit ihm zusammengespielt", gibt sich Weiß zuversichtlich. Unbegründet scheint die Zuversicht nicht. Denn nicht nur Weiß kennt Akyol, sondern auch Germanen-Verteidier Max Alvermann, der mit Akyol bereits in der Jugend und im Herrenbereich über Jahre hinweg zusammengespielt hat und Akyol so aus zahlreichen Trainings bereits kennt. "Natürlich weiß ich wo Ali seine Stärken hat, aber auch wo er seine Schwächen hat", freut sich Alvermann auf seinen ehemaligen Teamkameraden. Doch auch Weiß kündigt bereits taktische Maßnahmen an. "Ich habe eine Vorstellung für Sonntag, natürlich hat diese mit Max zu tun", zeigt sich Weiß kämpferisch.

 

Doch auch der andere Stürmer der Bad Fallingbosteler, Waldemar Brotsmann, steht am Sonntag im Mittelpunkt. Brotsmann, der bereits im Winter zu Germania II wechseln wollte und seinen Wechselwunsch mehrfach geäußert hat, der Wechsel jedoch am Veto von Bad Fallingbostel scheiterte, verbindet eine langjährige Freundschaft mit Trainer Weiß. Ebenso spielt Brotsmann gegen seinen Ex-Verein, denn von 2008 an spielte Brotsmann zwei Jahre für Germania, ehe er sich entschied zu seinem Heimatverein zurückzukehren. Dort mittlerweile unzufrieden hat Brotsmann nach dem gescheiterten Wechsel im Winter seinen Wechselwunsch für den Sommer geäußert. Trotz der Wechselabsichten Brotsmann wünscht sich Weiß, dass Brotsmann seine volle Leistung abliefert. "Wir wollen gegen das beste Team gewinnen, außerdem soll Waldemar zeigen, dass er ab Sommer eine Verstärkung für uns ist", so Weiß. "Auch wenn es in der Vergangenheit mehrfach Wortbruch in Sachen Vereinswechsel gab, glaubt Weiß fest an den Wechsel Brotsmanns. "Waldi hat mir mündlich seine Zusage gegeben, außerdem würde es stark an seiner Ehre kratzen, wenn er nach mehrfacher Zusage jetzt einen Rückzieher machen würde. Das würde kein gutes Licht auf ihn werfen."

 

Probleme bereiten Weiß derzeit nur die Situation im eigenen Kader. Für Kenny Schmahl und Sören Jacob kommt der Einsatz am Sonntag wohl noch zu früh, Leif Schlüter ist im Urlaub und fällt somit ebenfalls aus. Fraglich zudem der Einsatz von Spielgestalter Max Justen, der am Dienstag bereits nicht mittrainierte und sich aufgrund von Beschwerden im Sprunggelenk für die gesamte Woche abgemeldet hat. Dass die Ausfälle zu einem der wichtigsten Spiele der Rückrunde kommen, lässt Weiß kalt. "Dann spielt halt wer anders. Wir sind gut genug", zeigt sich Weiß optimistisch.

 

Anstoß in Bad Fallingbostel ist am Sonntag um 15:00 Uhr.

Foto zu Meldung: II. Herren - Taktische Maßnahmen gegen Ali Akyol

II. Herren - Ohne Stress gegen BHS

(27.03.2012)

Nach den zuletzt unglücklichen Niederlagen gegen Munster und Vethkampen stand am Sonntag mit der SG BHS ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf für Germania II auf dem Platz. Dabei hatte Germania keine Probleme das Ziel drei Punkte zu erreichen.

 

Durch frühe Tore durch Alexander Bäsell, der eine Ecke direkt verwandelte und Max Justen, der per Freistoß traf, hielt sich das junge Team den Gast von Anfang an vom Leib. Im zweiten Durchgang legten dann Tobias Lohmann und Cengiz Kamaci nach. Der 4:0 Erfolg geht auch in der Höhe in Ordnung, bei besserer Chancenverwertung wären auch noch mehr Treffer möglich gewesen.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Burc, M. Alvermann, J. Hiller, Wojtowicz - Bäsell, Fedderke (77. Schlüter) - Roß (65. C. Kamaci), Justen (77. Lackner), Cierzniak - Lohmann

 

Tore: 1:0 Bäsell (6.), 2:0 Justen (11.), 3:0 Lohmann (60.), 4:0 C. Kamaci (71.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Ohne Stress gegen BHS

II. Herren - Germania fegt Schülern vom Platz

(04.03.2012)

Der zweiten Herren ist der Start in die Rückrunde geglückt. Beim SV Schülern übernahm Germania von Anfang an die Kontrolle und spielte sich mehr und mehr in einen Rausch. Die Gastgeber hatten den starken, jungen Germanen nichts entgegen zu setzen und erwies sich als dankbarer Gegner. Bei Germania spielte sich vor allem Max Justen in den Vordergrund, der innerhalb kürzester Zeit vier Tore beim 8:0 (1:0) Erfolg schoss.

 

Nach den guten Eindrücken der Vorbereitung hoffte das Team diese bestätigen zu können. Die unverdiente Niederlage im Testspiel gegen Breloh und der Sieg unter der Woche im letzten Test gegen Benefeld lieferten allen Grund für das vorhandene Selbstvertrauen, auch wenn zahlreiche Spieler noch verletzt bzw. Privat fehlten.

 

So übernahm Germania von Anfang an das Kommando auf dem Sportplatz in Schülern und spielte schnell nach vorne, ohne aber zu Torchancen zu kommen. Schülern, das immer wieder früh unter Druck gesetzt wurde, fand kein Mittel und reagierte mehr als es agierte. Aus der sicheren Defensive heraus entwickelte Germania mehr und mehr Spielwitz, rannte sich aber kurz vor dem Strafraum der Gastgeber zu oft fest. So brachte ein Einwurf Germanias Führung. Tief in der Schülerner Hälfte spielte Leif Schlüter einen Doppelpass mit Johannes Fedderke, dessen Resultat eine mustergültige Flanke war, die den sonst so glücklosen Nils Cierzniak in der Mitte fand, und dieser den Ball per Flugkopfball ins lange Eck beförderte. Die Erleichterung Germanias war sichtlich zu spüren, sodass man auch weiterhin das Spiel vollkommen im Griff hatte und die Gastgeber nur über Standards zu sehen waren.

 

Zur Halbzeit sah es noch nach einem engen Spiel aus, da Mark Lange per Volleyschuss am Heim-Keeper scheiterte und ein weiterer Kopfballtreffer von Nils Cierzniak aus nicht erkennbaren Grund abgepfiffen wurde. Trotzdem war sich das Team sicher, dass man das Spielfeld als Sieger verlässt, wenn man im zweiten Durchgang an die des ersten anknüpfen kann.

 

Germania steigerte sich aber nochmal und spielte sich in einen Rausch. Von Schülern war rein gar nichts mehr zu sehen. Über ansehnliches Direktspiel kam Germania jetzt auch zu klareren Torchancen. Über Mittelfeldstratege Alexander Bäsell kam der Ball schließlich zu Max Justen, dessen Können in der zweiten Halbzeit so richtig aufblitzte. Justen drehte sich am Strafraum und schloss aus der Drehung ab zum 2:0. Doch Justen hatte durch das Tor Blut geleckt. Nachdem sich Deniz Burc sehenswert am rechten Flügel durchsetzte, fand dieser in der Mitte wieder den kleinen, quirligen Spielmacher, der per Vollspannschuss abschloss. Als Justen wenig später noch zwei Tore drauflegte, hatte Trainer Steffen Weiß genug von seinem Schützling und nahm ihn vom Platz, wohl auch um ihn zu schützen, da er mehrfach nur durch Fouls zu stoppen war.

 

Doch auch ohne den vierfachen Torschützen legte Germania nach. Eine Flanke von der linken Seite fand den freistehenden Mark Lange am zweiten Pfosten, der dieses Mal per Volleyschuss in den rechten Winkel traf. Der zweite Neuzugang vom SVN Düshorn, Cengiz Kamaci, erkannte dann, dass auch er nun an der Reihe ist für sein erstes Tor im neuen blauen Trikot. Wiederum von der linken Seite, kam der Ball in die Mitte, ein Spieler der Gastgeber lenkte den Ball an den eigenen Pfosten, wo Kamaci stand und den Ball unbeeindruckt und vollkommen ungefährdet einschieben konnte. Den Schlusspunkt setzte dann Rene Roß, der sich plötzlich freistehend vor dem Tor wiederfand und dort mit seiner neuen Waffe, dem linken Fuß, den er bis vor kurzem nur zum Stehen hatte, den Ball in die Maschen beförderte.

 

So gewinnt Germania auch in der Höhe völlig verdient mit 8:0 gegen schwache Gastgeber aus Schülern. Allerdings resultiert der Sieg nicht nur ob der schwachen Leistung des SV, sondern auch aufgrund der Spielfreude und des Spielwitzes des ganzen Germanen-Teams, das vom ersten bis zum letzten Mann mannschaftliche Geschlossenheit zeigte und die taktischen, sowie spielerischen Raffinessen aus dem Training brillant umsetzte.

 

Kommenden Sonntag gastiert dann der derzeitige Tabellenführer SV Munster im Grünenthalstadion. Dieses Spiel dürfte wohl deutlich schwerer werden als das an diesem Sonntag, dennoch ist auch hier mit ähnlicher Leistung einiges drinnen. Wichtig ist derzeit nur zu erkennen, dass man mit dem 8:0 Sieg nichts anderes als drei Punkte erreicht hat, die über die Summe am Ende der Saison noch ganz wichtig werden dürften. Gegen Munster beginnt ein neues Spiel, in dem einen acht Tore in Schülern nichts mehr nützen. Anstoß ist um 15:00 Uhr.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Schlüter, Drewes, J. Hiller, Lackner - Bäsell, Lange - Fedderke (48. Burc), Justen (72. D. Kamaci), Cierzniak (65. Roß) - C. Kamaci

 

Tore: 0:1 Cierzniak (15.), 0:2, 0:3, 0:4, 0:5 Justen (51, 58, 63, 70), 0:6 Lange (74.), 0:7 C. Kamaci (80.), 0:8 Roß (86.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania fegt Schülern vom Platz

II. Herren - Erst kein Glück, dann noch Pech dazu

(21.11.2011)

Nach dem überzeugenden Sieg der zweiten Herren in der vergangenen Woche gegen den SVV Rethem musste das Team nun einen Rückschlag hinnehmen, wenn auch nur einen kleinen. Gegen den Tabellenführer Breloh zeigte die junge Mannschaft eine geschlossene, kämpferische und äußerst disziplinierte Partie unterlag am Ende aber trotzdem knapp mit 1:2.

 

So steht Germania wieder einmal nach gute Leistung mit leeren Händen da. Bereits die siebte Niederlage mit nur einem Treffer Unterschied. Kurz vor der Halbzeit gingen die Gäste mit der ersten richtigen Torchance in Führung, kurze Zeit später gab es den üblichen Elfmeter gegen Germania (der siebte in der laufende Saison). Torwart Andre Mielmann konnte den Breloher Schützen aber sichtlich nervös machen, dass dieser nur den Pfosten traf.

 

Im zweiten Abschnitt neutralierten beide Mannschaften, es gab, wenn auch nur kleine, Chancen auf beiden Seiten. Als Breloh kurz vor dem Ende erhöhte schien das Spiel entschieden. Doch Germania kam durch Nils Cierzniak noch einmal ran und spielte den Tabellenführer in den letzten fünf Minuten an die Wand, ohne das nötige Glück zu haben. Kenny Schmahl vergab Germanias größte Ausgleichschance in der Schlussminute.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Lackner - Huke (86. Kamaci), M. Alvermann - Schmahl, Schlüter (55. Grabasch) - Roß, Bäsell. Burc - Cierzniak, Hintze (62. Schlüter)

Tore: 0:1 (44.), 0:2 (83.), 1:2 Cierzniak (84.)

Bes. Vorkommnisse: Breloh verschießt FE (45+2)

Foto zu Meldung: II. Herren - Erst kein Glück, dann noch Pech dazu

II. Herren - Wieder fehlt ein Tor ...

(07.11.2011)

Am Sonntag verlor die zweite Herren nach einer kämpferisch guten und spielerisch anspruchsvollen Partie mit 1:2 in Schwarmstedt. Besonders ärgerlich ist, dass Germania die Anfangsphase vollkommen verschlief und den frühen Rückstand nicht mehr wett machen konnte.

 

Die erneute Niederlage mit einem Tor Unterschied lässt Germania zudem in der Tabellen immer weiter durchrutschen. Mittlerweile ist das Team auf dem letzten Tabellenplatz angekommen.

 

 

Germania Walsrode II: Heinig - Grabasch (80. Roß), J. Hiller, Voss, M. Alvermann (62. Schlüter) - Schmahl, Huke - P. Grünhagen, Bäsell (55. Lackner), Roß (59. Burc) - Hintze

 

Tore: 1:0 (7.), 2:0 (12.), 2:1 Schmahl (24.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Wieder fehlt ein Tor ...

II. Herren - Germania II mit Last-Minute-KO

(31.10.2011)

Vom Glück wird die zweite Herren derzeit wahrlich nicht verfolgt. Gegen den SVN Düshorn setzte es am Sonntag eine unglückliche Niederlage (0:1). Der Siegtreffer der Gäste fiel dabei erst in der Nachspielzeit.

 

Zuvor zeigten beide Mannschaften wenig in der Offensive, überzeugten dafür aber umso mehr in der Defensive. Weder Germania noch die Gäste ließen viele Möglichkeiten zu, ehe Düshorn dann einmal plötzlich frei vor dem Tor auftauchte.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Grabasch, J. Hiller (55. Fahrenburg), Voss, Schlüter - Huke (90+4. Cierzniak), Lackner - Cierzniak (78. Bäsell), Schmahl, Roß (52. Burc) - Bäsell (46. Hintze)

Tore: 0:1 (90+3)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II mit Last-Minute-KO

II. Herren - Freud oder Leid? Mit Remis gegen Hodenhagen

(19.10.2011)

Der Aufwärtstrend der zweiten Herren geht erkennbar weiter. Gegen den Aufstiegsmitfavoriten und Stadtnachbarn SV Hodenhagen holte das Team ein beachtliches 2:2 Unentschieden, führte dabei sogar mit 2:0. Doch auch trotz der verspielten Führung hatte Germania mehrere Möglichkeiten zum Sieg und hatte am Ende Pech, dass der Schiedsrichter nicht auf Germanias Seite stand.

 

Nach der Verletzung Florian Alvermanns im Soltau Spiel zuvor schrumpfte Germanias Durchschnittsalter ein weiteres Mal. Stolze 19,6 Jahre betrug das der Startelf. Germania startete zunächst nicht gut ins Spiel und ließ sich von Hodenhagen viel zu weit in die eigene Hälfte zurück drängen, ohne dabei das eigene Spiel aufziehen zu können. Wirkliche Torchancen erspielten sich aber auch die Gäste nicht. Nach zehn Minuten gingen dann viele fragende Blicke durchs Grünenthalstadion, als Jannick Hiller und Kenny Schmahl zum Kopfball sprangen, ein Hodenhager Spieler sich plötzlich auf dem Boden wälzte und der Schiedsrichter fragwürdigerweise auf Strafstoß entschied. Torwart Fabrice Heinig ließ dich davon aber nicht irritieren und hielt den Strafstoß und damit das Unentschieden. Mit dieser Parade löste er zudem bei seinen Vordermannen eine Reaktion aus. Germania kam jetzt ins Spiel und versuchte die hoch stehenden Gäste auszukontern, häufig über die rechte Seite. So kam Germania dann auch zur ersten Möglichkeit, allerdings traf Nils Cierzniak den Ball nicht ganz und die Gefahr war verpufft. Doch damit wurden Germanias fünf Minuten eingeläutet. Nach einem weiteren Angriff landete der Ball schließlich bei Paul Florian Hintze, der aus 20 Metern abzog und den Ball über den Gästekeeper hämmerte. Mit der Führung im Rücken zeigte Germania dann Selbstvertrauen. Keine zwei Minuten später ging Kenny Schmahl nach einem hervorragenden tödlichen Pass auf den Hodenhagener Schlussmann zu und umkurvte ihn. Der mitgelaufene Verteidiger konnte Schmahl zwar nochmal stellen, allerdings zeigte der junge Germane seine Qualitäten, spielte den Verteidiger aus und schob gekonnt ins lange Eck ein. Mit der Führung im Rücken ließ Germania sich fallen, machte das Spiel eng und ließ Hodenhagen kommen. Den Gästen fiel aber rein gar nichts ein, sodass der Ball in der Regel 30 Meter vor dem Tor zurückgespielt wurde. Kurz vor der Halbzeit dann entschied der Schiedsrichter ein weiteres Mal auf Strafstoß. Warum wusste keiner so richtig. Angeblich sollte Jannick Hiller wiederum den Hodenhager Stürmer getroffen haben. Wiederum war diese Entscheidung fragwürdig. Da sich zuvor Fabrice Heinig bei einer Flanke verletzte, als er gegen den Pfosten sprang, musste Andre Mielmann nun den zweiten Strafstoß halten, was ihm aber nicht gelang. So ging Germania etwas benachteiligt mit nur einem Tor in die Halbzeit.

 

Der erwartete Ansturm der Gäste nach der Halbzeit blieb dann zunächst aus. Lediglich durch Eckbälle zeigte sich Hodenhagen gefährlich. Als dann einmal ein Hodenhager Spieler vor Andre Mielmann auftauchte, konnte Mielmann zunächst parieren, der Nachschuss wurde aber ins Tor geschossen. Ein weiteres Mal stand der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Er entschied auf Abseits. Ob dieses korrekt war, ist ebenso fragwürdig wie die zwei Elfmeter in der ersten Halbzeit. So hatte Germania Glück noch in Führung zu sein, kam dann aber Mitte der zweiten Halbzeit immer mehr vor das Gästetor. Die größte Möglichkeit hatte dann Alexander Bäsell, der nach einer Burc Flanke freistehend vor dem Tor auftauchte. Die Flanke kam mustergültig zu Bäsell, der aufs Tor köpfte, wo ein Hodenhagener Feldspieler den Ball mit der Hand von der Linie kratzte, dieses auch nach dem Spiel zu gab. Der Elfmeterpfiff blieb dieses Mal unverständlicherweise aus, wobei man auch sagen muss, dass ein Kopfball aus drei Metern gerne auch ins Tor geköpft werden darf und nicht per Aufsetzer auf den Boden. Der möglichen Entscheidung hinterhertrauernd befand sich Germania dann auf einmal wieder in der Defensive. Wie sollte es anders sein, nach einem Eckball, die zunächst geklärt wurde, landete der Ball 18 Metern vor dem Tor, wo ein Gästespieler Volley abzog, den Ball an den Innenpfosten hämmerte und so ins Tor traf. Germania zeigte sich jedoch nicht geschockt und spielte weiter mit. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem es hoch und runter ging. Hodenhagen hatte zwar mehr Ballbesitz, Germania aber die größeren Chancen. Deniz Burc vergab fünf Minuten vor Schluss freistehend vor dem Tor, Kenny Schmahl scheiterte in der Schlussminute mit einem Distanzschuss, da er nur minimal daneben zielte.

 

So steht am Ende ein leistungsgerechtes Remis zu Buche. Hodenhagen hatte zwar insgesamt mehr vom Spiel und dominierte die Partie, allerdings stand die Germanen Defensive ausgezeichnet. Germania hatte die größeren Chancen im Spiel, scheiterte aber immer wieder in der Verwertung dieser. Das Spiel zeigt auf jeden Fall, dass Germanias Formkurve derzeit weiter stark nach oben geht. Die Mannschaft reift mit der Zeit, hat sich gefunden und jeder Spieler zeigt sich in jedem Spiel mittlerweile aufopferungsvoll für den nächsten. Die junge Mannschaft ist auf dem richtigen Weg und erhielt nach dem Spiel nur Lob von allen Seiten. Zuschauer sagten immer wieder, dass sie erstaunt seien wie jung diese Mannschaft ist, wie sie kämpft und wie sie Spaß macht. Germania muss in der jetzigen Phase einfach Schritt für Schritt gehen und beim nächsten Spiel, am Samstag in Stellichte (16:00 Uhr) wiederum einen Schritt mehr machen, dann ist der nächste Sieg nur noch eine Frage der Zeit. Dass das Team von Trainer Steffen Weiß auf dem richtigen Weg zeigte sie nicht nur, sondern bestätigten auch die vielen Zuschauer, die das Derby gegen Hodenhagen gesehen haben.

 

Germania Walsrode II: Heinig (35. Mielmann) - Grabasch, J. Hiller, Lackner, Schlüter - Sidwinski (55. Drewes), Schmahl - Burc, Bäsell, Cierzniak - Hintze (28. Koglin, 60. Hintze)

 

Tore: 1:0 Hintze (20.), 2:0 Schmahl (23.), 2:1 (39., FE), 2:2 (64.)

Bes. Vorkommnisse: Fabrice Heinig hält FE (11.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Freud oder Leid? Mit Remis gegen Hodenhagen

II. Herren - Kampf wird belohnt - Remis in Soltau

(10.10.2011)

Die zweite Herren hat ihre Niederlagenserie beendet. Beim SV Soltau kämpfte das Team bis zum Umfallen, setzte immer wieder gefährliche Konter und zeigte eine sehenswerte mannschaftlich geschlossene Leistung. Dabei kombinierte Germania phasenweise wie aus dem Lehrbuch, scheiterte aber zu oft am letzten Pass. Torwart Andre Mielmann hielt Germania mehrmals im Spiel. Das unglückliche Gegentor konnte dann postwendend egalisiert werden.

 

Trainer Steffen Weiß stellte sein Team nach der Niederlage gegen Ciwan auf einigen Positionen um. So kehrte Marcel Sidwinski ins Team und sofort in die Startelf zurück, Florian Alvermann spielte wegen der Absagen von Sören Jacob und Paul Florian Hintze auf der Stürmerposition.

 

Germania stand von Anfang an tief und überraschte in der Anfangsphase immer wieder durch schnelle Konter und sehensweren one-touch-Fußball. Bis zum Soltauer Strafraum kombinierte Germania sich mehrmals durch, scheiterte aber dann immer wieder am letzten Pass. Danach stellte sich Soltau etwas besser auf das Spiel ein, stellte sich tiefer und agierte nur noch mit langen Bällen. Diese brachten aber in der Regel wenig ein, da die Viererkette hinten nichts anbrennen ließ. Erst durch einen Weitschuss kam Soltau zur ersten Tormöglichkeit; Andre Mielmann parierte glänzend, während alle Soltauer bereits jubelten. Es entwickelte sich ein Spiel zwischen beiden Strafäumen ohne nennenswerte Tormöglichkeiten. Andre Mielmann musste ein weiteres Mal eingreifen. Germania kam dann auch vor das Tor des Gastgeber, schoss aber zu häufig neben das Tor oder zielte direkt auf den Torwart. So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit, wobei auffiel, dass Germania im Gegensatz zu Spielen der Vergangenheit den Willen auf Punkte zeigt und um diese auf jeder Position kämpft.

 

Nach dem Seitenwechsel versuchte Soltau durch einen großen Stürmer mehr Kopfballduelle durch lange Bälle zu gewinnen, was zunächst nicht gelang. Germania beschränkte sich nicht nur aufs Kontern, sondern setzte Soltau mehrfach über die Außen unter Druck. Die größte Chance hatte dann Rene Roß, der für den verletzten Florian Alvermann ins Spiel kam. Nach einem Pass von Nils Cierzniak umkurvte Roß den Soltauer Schlussmann, legte sich den Ball aber zu weit vor und die Chance war verpufft. Soltau kam immer wieder bis zum Strafraum, rannte sich dann aber in der Germanen Defensive regelmäßig fest. Trotzdem ging Soltau dann in Führung. Nach einem, wie auch sonst, langen Ball waren sich Innenverteidiger Mick Lackner und Keeper Andre Mielmann nicht einig, wer den Ball nimmt, beide verließen sich auf den anderen und der Ball kullerte ins Tor. Germania zeigte sich doch im Vergleich zu den vorherigen Spielen nicht geschockt und glich postwendend aus. Nach einer scharfen Ecke von Alexander Bäsell kam der Ball der Art gefährlich in den Soltauer Strafraum, dass ein Abwehrspieler den Ball ins eigene Tor köpfte. Danach suchten beide Mannschaften den Torerfolg (Germania sogar 20 Minuten in Überzahl) und den Sieg, riskierten aber nicht mehr zu viel, sodass Germania am Ende einen verdienten Punkt mitnimmt.

 

Das Spiel zeigt, dass mit Germania noch zu rechnen ist. Das Team hat verstanden, in welcher Situation es sich befindet und wie man solche Spiele anzugehen hat. Die kämpferische Leistung stimmte bei jedem einzelnen Spieler auf Ganze und der unbedingte Wille auf ein Erfolgserlebnis war zu spüren. Das Unentschieden spiegelt den Spielverlauf komplett wieder. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden, verpassten es aber die seltenen Möglichkeiten zu nutzen. Jetzt heißt es weiterhin die Form des Soltau-Spiels zu bestätigen und weiterhin nachzulegen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann Germania auf jeden Fall gegen jeden Gegner punkten.

 

Den Beweis kann die zweite Herren dann am Samstag liefern, wenn der SV Hodenhagen im Grünenthalstadion gastiert. Anstoß ist um 16:00 Uhr.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Grabasch (78. Fahrenburg), J. Hiller, Lackner, Schlüter - Schmahl, Sidwinski - Burc, Bäsell, Cierzniak - F. Alvermann (55. Roß)

 

Tore: 1:0 (62.), 1:1 Eigentor (65.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-rot SV Soltau (70.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Kampf wird belohnt - Remis in Soltau

II. Herren - Germania doppelt im Kreispokal-Halbfinale

(05.10.2011)

Der Traum vom reinen Germanen-Finale im Kreispokal ist ein Stückchen näher gerückt. Die dritte Herren gewann ihr Spiel souverän bei der FG Vethkampen mit 6:0. Germania II testete in Breloh vieles, kam verdient und ohne Sorgen zum Sieg, setzte aber nur wenig spielerische Glanzpunkte und agierte vor allem in der Defensive häufig zu fahrlässig. So spielte Germania häufig viel zu kompliziert und kam so mehrmals nicht entscheidend vor das Tor. Phasenweise zeigte Germania dann gute Kombinationen und kam dann schnell zum Torerfolg.

 

Durch die beiden Siege stehen beide Mannschaften im Pokal-Halbinale, sodass ein reines Germanen-Finale weiterhin möglich ist, sofern die Losfee mitspielt.

 

Germania II ließ von Anfang deutlich werden, wer im Spiel gegen den 2. Kreisklassisten Breloh II der Favorit ist. Germania spielte dominant und drängte Breloh weit in die eigene Hälfte zurück, die sich nur mit langen Bällen befreien konnten, die einer der beiden schnellen Stürmer verwerten sollte, was zunächst nicht gelang. Germania versuchte sein Glück zunächst in Distanzschüssen. Dennis Koglin und Deniz Burc fanden ihren Meister aber mehrfach im Schlussmann der Gastgeber. Erst als sich Innenverteidiger Florian Alvermann in die Offensive einschaltete, stand Kenny Schmahl nach gutem Laufweg frei vor dem Keeper und schob den Ball an ihm vorbei. Sören Jacob ging im Zentrum auf Nummer sicher und staubte kurz vor dem Tor ab. Doch Germania musste zur großen Überraschung schnell den Ausgleichstreffer hinnehmen. Nach einem langen Ball liefen die beiden Breloher Stürmer alleine auf Florian Alvermann zu, dass dieser ebenso wie Torwart Andre Mielmann keine Chance hatte. Germania ließ sich aber nicht beeindrucken, spielte weiter nach vorne, verpasste es aber immer wieder durch gute Kombinationen entscheidend vor dem Tor aufzutauchen. Erst als Max Alvermann das Spiel auf der rechten Seite eröffnete, zeigte Germania sein Talent. Alvermann spielte den Ball zu Schlüter, der einen Doppelpass mit Schmahl und anschließend landete der Ball (alles per one-touch-fußball) bei Burc, der aus 20 Metern abzog und eiskalt ins unsere Toreck traf. Ein gut herausgespieltes Tor, das Germania Möglichkeiten zeigte. In der Folge spielte Germania doch mehr und mehr mit langen Bällen, die allesamt wenig einbrachten. Max Alvermann bekam einen glasklaren Elfmeter nicht zugesprochen, Breloh fiel nur durch Abseitspositonen auf. Trainer Steffen Weiß wechselte dann sein Team munter durch und sorgte bei jedem Spieler für Spielpraxis. Der eingewechselte Rene Roß, der im Pokal vier Tore beim Sieg in Soltau schoss, suchte mit einem Lupfer den Torabschluss. Allerdings missriet ihm dieser, dass der Ball als Flanke in den Strafraum segelte, wo Jacob wiederum goldrichtig stand und dieses Mal per Kopf abstaubte. Mit der ungefährdeten 3:1 Führung ging Germania nicht in die Pause. Breloh hatte im ersten Durchgang Glück, dass Germania oftmals viel zu kompliziert spielte und häufig technische Mängel offenbarte.

 

In der zweiten Halbzeit machte Germania den Sack dann schnell zu. Der aus der dritten Herren mitgereiste Sören Schwenkner vollendete nach einer Schmahl-Ecke mit dem Kopf, wenig später vergab er jedoch freistehend vor dem Tor. Rene Roß zeigte dann wenig später seine Qualitäten, als er Schmahl mit seiner dritten Torvorlage belohnte und den Ball eiskalt über den Breloher Schlussmann hob. Danach entwickelte sich mehr und mehr ein Trainingsspiel für Germania, was zur Folge hatte, dass Germania oft zu lässig agierte und die Defensive in manchen Fällen völlig vernachlässigte, sodass Breloh zunächst noch einmal verkürzen konnte. In der Schlussphase sahen die Zuschauer dann noch einmal ein Kuriosum, als der Schiedsrichter eine Breloher Abseitsstellung zunächst ahndete, dann jedoch doch entschied das Spiel mit Schiedsrichterball fortzusetzen. Dennis Koglin wollten den Ball zurück in die Breloher Hälfte spielen, machte seine Rechnung aber ohne den Breloher Spieler, der sich einfach den Ball nahm und alleine aufs Germanen Tor zu lief und zum Endstand einschieben konnte.

 

So steht Germania durch den Sieg im Pokalhalbfinale. Das Spiel in Breloh sollte man auf keinen Fall zu hoch bewerten. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Germania passte sich dem Breloher Spiel an und zeigte sich unter seinen Möglichkeiten. Phasenweise zeigte sich dann doch die spielerische Klasse. Am kommenden Sonntag beim Gastspiel in Soltau wartet auf die zweite Herren dann wieder ein ganz anderes Spiel, bei dem auch der Gegner mitspielt und seine Möglichkeiten suchen wird, sodass lässige Abwehrfehler wie in Breloh unbedingt abgestellt werden sollten.

 

Da auch Germania III sein Pokalspiel in Vethkampen souverän mit 6:0 gewann, steht auch die dritte Herren im Pokalhalbfinale. So ist es nach wie vor möglich, dass sich beide Mannschaften im Sommer im Finale wiedersehen, vorausgesetzt, sie spielen im Halbfinale nicht gegeneinander und bestehen ihre Aufgaben. Die anderen beiden Halbfinalisten sind Ciwan Walsrode II sowie der TuSV Stellichte II. Es wird also in beiden Spielen, so oder so zwei spannende Derbys geben.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - M. Alvermann, Grabasch, F. Alvermann (84. Jacob), A. Völkers - Schmahl (60. Burc), Koglin - Schlüter (78. Schmahl), Burc (46. Schwenkner), Cierzniak (30. Roß) - Jacob (68. Cierzniak)

 

Tore: 1:0 Jacob (13.), 1:1 (15.), 2:1 Burc (21.), 3:1 Jacob (35.), 4:1 Schwenkner (52.), 5:1 Roß (54.), 5:2 (70.), 5:3 (87.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania doppelt im Kreispokal-Halbfinale

II. Herren - Germania II zahlt im Derby Lehrgeld

(03.10.2011)

Mit einer extrem jungen Mannschaft startete Germania II ins Derby gegen Ciwan Walsrode. Die Startelf hatte gerade einmal ein Durchschnittsalter von 20,5 Jahren; Tobias Lohmann war mit seinen 24 Jahren dabei der älteste Spieler Germanias. Germania startete trotzdem wie nicht besser vorstellbar ins Spiel. Bereits in der ersten Minute ging Germania in Führung, zahlte danach aber jede Menge Lehrgeld, als man innerhalb von wenigen Minuten drei Gegentore fing. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Germania nicht mehr verkürzen konnte.

 

Als beide Mannschaften das Spielfeld betraten, rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Germania trat mit einem verjüngten Team an, dass so bisher noch nie zusammengespielt hatte. Aus der ersten Herren verstärkte Tobias Lohmann Germania II, damit dieser nach seiner Verletzung Spielpraxis sammeln konnte, sowie Mick Lacker, der zukünftig jedoch fest zum Kader der zweiten Herren gehören wird. Unter der Regie von Neu-Kapitän Leif Schlüter startete Germania dann nach Maß ins Spiel. Schlüter brachte in der ersten Minute einen Freistoß in den Strafraum, wo Deniz Burc nach einigen Unübersichtlichkeiten aus zehn Metern einschieben konnte. Die Führung brachte aber nicht die erhoffte Ruhe ins Germanen-Spiel, denn Ciwan drehte innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Der Ausgleichs- sowie der Führungstreffer der Gäste fielen nach dem selben Muster. Ein langer Ball, der zwischen der Sechserposition und der Innenverteidigung gespielt wurde, löste Germanias Defensive zweimal komplett auf, dass Ciwan leichtes Spiel hatte. Als Ciwan mit einem Schuss aus 30 Metern auch noch das dritte Tor erzielte, rechneten einige mit einem wahren Debakel Germanias. Erst als Nico Grabasch sehenswert einen Ball von der Torlinie kratzte, kam Germania wieder ins Spiel. Über die beiden Außenpositionen kam Germania immer wieder gefährlich vor das Tor; häufig fehlte der letzte Pass. Germania startete ab der 25. Minute ein wahres Powerplay, Ciwan, die zuvor klar überlegen waren, kam nicht mehr zur Entfaltung. Als Sören Jacob dann eines missglückten Schuss abfing und auf Kenny Schmahl querlegte sah alles nach dem Anschlusstreffer aus. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Ob es eine Abseitsposition war oder nicht, konnte nach dem Spiel keiner der Akteure sagen. So ging Germania mit einem zwei Tore Rückstand in die Pause.

 

In der zweiten Halbzeit sah man dann, dass Ciwan die erfahrenere Mannschaft ist und sich im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich diszipliniert hat. Die Gäste ließen den Ball laufen und Germania somit nicht mehr ins Spiel kommen, ohne dabei wirklich Torgefahr auszustrahlen, was auch ein Verdienst von Germania war, da die Hausherren nach dem dritten Gegentreffer die Zweikämpfe annahmen und defensiv klüger spielten. Lediglich durch Konter kam Germania zu Offensivaktionen, scheiterte aber immer wieder am Gästekeeper oder am letzten Pass. Ciwan nutzte dann in der Schlussphase die nachlassenden Kräfte bei Germania aus und erzielte mit dem vierten Tor die Entscheidung.

 

Der Sieg der Gäste ist zweifelsohne verdient. Mit ein bisschen mehr Glück, Cleverness und Erfahrung wäre für Germania jedoch mehr in diesem Spiel möglich gewesen. Die jungen Spieler machten ihre Sache gut, zeigten zunächst noch etwas zu viel Respekt und Unerfahrenheit in den Zweikämpfen, was Ciwan durch die drei Tore eiskalt ausnutzte. Erst nach dem dritten Gegentreffer kam Germania wieder ins Spiel und zeigte sich gleichwertig. Das Spiel und die Leistung gegen den Stadtrivalen ist auf jeden Fall der erhoffte Schritt in die richtige Richtung. Mit einer top Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der jeder für den andern arbeitete fiel am Ende lediglich die Anfangsviertelstunde negativ auf.

 

Das nächste Spiel ist dann am Sonntag beim SV Soltau. Da derzeit auch die Konkurrenz munter punktet, ist es für Germania beinahe schon Pflicht etwas zählbares mitzunehmen. Wenn das Team an den Großteil der Leistung vom Ciwan-Spiel anknüpft, ist ein Punktgewinn ohne jede Frage möglich. Dass die spielerische Klasse sowie Talent vorhanden ist, ist unumstritten. Nur muss das Team jetzt auf dem Platz zeigen, was man zusammen erreichen kann.

 

Germania Walsrode II: Heinig - Grabasch, J. Hiller, Schmahl, M. Alvermann (46. A. Völkers) - Burc (52. Roß), Lackner - Schlüter (72. Hintze), Lohmann, Cierzniak - Jacob (79. Burc)

 

Tore: 1:0 Burc (1.), 1:1 (3.), 1:2 (8.), 1:3 (15.), 1:4 (81.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II zahlt im Derby Lehrgeld

II. Herren - Mit zehn Mann gegen den Trend

(26.09.2011)

Die zweite Herren spielt sich derzeit immer mehr in eine tiefe Krise. Nach drei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg, konnte Germania zumindest nach mehr als drei Stunden endlich wieder zum Torerfolg kommen. Gegen das bisherige Tabellenschlusslicht Bad Fallingbostel reichte das aber nicht, da man sich durch eigene Fehler das Leben selbst schwer machte und den Gästen sogar nur wenig Paroli bot. Lediglich die letzten zwanzig Schlussminuten geben Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

 

Trainer Steffen Weiß änderte erstmals in dieser Saison sein System und verzichtete auf seine bevorzugte Viererkette. Stattdessen kehrte Jannick Hiller in die Rolle des Liberos zurück, damit Germania in der Offensive mit einem Mann mehr agieren kann. So war Germania zu Beginn auch das bessere Spiel und ließ Fallingbostel nur selten aus der eigenen Hälfte herauskommen. Besonders nach Standardsituation brannte es immer wieder lichterloh im Gästestrafraum, beispielsweise als ein Kopfball von Chris Roberts nur auf der Linie geklärt werden konnte oder eine Freistoßflanke von Alexander Bäsell an Freund und Feind vorbeisegelte und das Tor nur um wenige Zentimeter verpasste. Doch auf einmal drehte sich das Blatt und Fallingbostel kam ins Spiel. Durch lange Bälle aus der Abwehr nahmen die Gäste mit nur einem Pass das gesamte Germanen-Mittelfeld auseinander und suchten immer wieder, vor allem über die linke Seite, ihre schnellen Außenspieler. So segelte eine Flanke in den Germanen-Strafraum, wo Chris Roberts den Ball zwar annahm, dieser aber nicht wegschoss und Ex-Germane Waldermar Brotsmann sich kurz bedankte und locker einschob. Nach der Gästeführung war Germania völlig von der Rolle. Dass das Team derzeit nicht auf einer Erfolgswelle schwebt, konnte man sehen. Es spielte nur noch Fallingbostel, sodass man sich bei Torwart Andre Mielmann bedanken musste, der Germania mit zwei glänzenden Paraden im Spiel hielt. Auch Weiß taktischer Wechsel Mitte der ersten Halbzeit brachte zunächst nichts ein. Germanias Offensive hing völlig in der Luft. Torchancen nach dem Rückstand waren totale Mangelware. So überraschte es schon ein wenig, als der eingewechselte Sören Jacob plötzlich freistehend im Strafraum bedient werden konnte und locker zum Ausgleich einschieben konnte, was Germania für die zweite Halbzeit hoffen ließ.

 

Doch diese Hoffnung hielt nur kurz. Keine halbe Minute war gespielt, als Chris Roberts einen Fallingbosteler Spieler im Strafraum attackierte und der Schiedsrichter auf Strafstoß entschied. Tahir Celik, der vor zwei Jahren noch für die erste Herren spielte, verwandelte sicher, dass Germania wieder einem Rückstand hinterherlaufen musste. Es entwickelte sich ein ähnliches Bild, wie im ersten Durchgang, dass das Gegentor Germania völlig aus dem Konzept brachte. So hatte Sören Jacob zunächst Glück, dass er für ein überhartes Foul nur die gelbe Karte sah, wenig später zeigte sich der Torschütze zu ungestüm im Zweikampf, legte einen Gästespieler im Strafraum und sah die gelb-rote Karte. Den fälligen Strafstoß parierte dann Andre Mielmann. Doch statt einer Trotzreaktion Germanias nahm das Übel seinen Lauf, als der folgende Eckball zum 1:3 führte, da wiederum Waldemar Brotsmann traf. Dieses Mal per Kopf, was bei der Körpergröße im Strafraum schlichtweg unmöglich schien. Erst die Spielerwechel Mitte der zweiten Halbzeit brachten dann Spielfluss in Germanias Offensivspiel. Angetrieben von plötzlichem Kampf und Willen spielte Germania nach vorne und suchte sein Glück in der Offensive und sollte auch belohnt werden. Nach einer Ecke von Leif Schlüter traf Nils Cierzniak zum Anschlusstreffer. Wenige Minuten später, wiederum nach einer Schlüter Ecke, zielte Cierzniak nur Millimeter zu hoch. Germania warf nun alles nach vorne, was Fallingbostel Räume und Kontermöglichkeiten verschaffte, die nicht genutzt werden konnte. In der Schlussphase war es dann Deniz Burc, der sich ein Herz fasste und aus 30 Metern abzog - mit seinem Gewaltschuss aber nur die Latte fand.

 

So verliert Germania jetzt auch das vierte Spiel in Folge. Das zweite in Folge gegen ein Team aus dem Tabellenkeller, wo sich Germania jetzt selbst befindet. Trainer Weiß kündigte nach dem Spiel bereits an, dass er in der kommenden Woche genauestens beobachten werde, wer in der derzeitigen Situation spielen kann und wer nicht. Es bleibt nur zu hoffen, dass am Samstag im Derby gegen Ciwan im Grünenthalstadion (16:00 Uhr) eine Mannschaft auf dem Platz steht, die den Sieg mit allen Mitteln will und nicht, wie man fast schon in den vergangenen Spielen vermuten konnte, ein Hobbymannschaft, die bereit ist sich jedes Wochenende komplett zu blamieren. Die derzeitige Situation heißt schlichtweg Abstiegskampf - und diesen überlebt man in der Regel durch Kampf, Willen, Leidenschaft und Vertrauen in die eigene Stärke.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - J. Hiller - Grabasch (85. M. Hiller), Pries - Roberts (54. Roß), Schmahl - Schlüter (25. Jacob), Bäsell (85. Hintze), Cierzniak - Hintze (60. Burc), M. Hiller (68. Schlüter)

 

Tore: 0:1 (10.), 1:1 Jacob (42.), 1:2 (46., FE), 1:3 (51.), 2:3 Cierzniak (70.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot Jacob (50.), Andre Mielmann hält FE (51.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Mit zehn Mann gegen den Trend

II. Herren - Germania II mit Ladehemmung

(12.09.2011)

Germania Walsrode II musste nach dem recht gelungenen Saisonstart am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen. Im Derby gegen die FG Vethkampen setzte es eine 0:1 Niederlage, wie schon bereits eine Woche zuvor in Munster. Dabei enttäuschte Germania in der Offensive, konnte Vethkampen nicht wirklich unter Druck setzen und die wenigen vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzen. Hinten hielt die Mannschaft lange die Null, ehe fünf Minuten vor Schluss das spielentscheidende Gegentor hingenommen werden musste.

 

Trainer Steffen Weiß stellte sein Team im Vergleich zur Vorwoche wieder einmal um und versuchte mit einer Mischung aus jung und erfahren die formstarke FG Vethkampen zu besiegen. Dass dieses schwer wird, erkannte man bereits in der Anfangsphase. Germania fand gegen tiefstehende Gäste kein Mittel und verlor den Ball immer wieder durch zahlreiche Stockfehler im Mittelfeld. Vethkampen beschränkte sich aufs Kontern und kam so zu den ersten Abschlüssen, meistens durch Kopfbälle, die aber allesamt über das Tor gingen. Germania kam nach wie vor nicht zum Zug, sodass die Defensive immer wieder die Bälle wiederkam, die sie zuvor nach vorne spielten. Ein Spielfluss war nicht sichtbar. Vethkampen wurde mehr und mehr immer besser und war während der ersten Halbzeit das bessere Team. Dass Germania nicht hinten lag, grenzte beinahe an ein Wunder, da die Kämper immer wieder zu unkonsequent vor dem Germanen-Tor agierten. Die einzige Chance für Germania hatte vor der Pause dann Florian Alvermann, der per Distanzschuss das Gästetor knapp verfehlte. Mit einem schmeichelhaften Remis ging Germania in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel war Germania dann präsenter auf dem Platz. Mehr Aggresivität in den Zweikämpfen und das Beseitigen von Unkonzentriertheiten brachte Germania zu den ersten wirklichen Offensivszenen. Doch immer als man das Gefühl hatte, "jetzt is Germania im Spiel", kam Vethkampen zu einer Torchance. Bei Germania brachte vor allem die Einwechslung des schnellen Rene Roß Belebung ins Spiel. Der Flügelflitzer überlief die Verteidiger unzählige Male und brachte den Ball immer wieder in den Strafraum, ohne einen Abnehmer zu finden. Einzig Marc Hiller fand Roß bei einer seiner Hereinhaben, doch der traf den Ball nicht ganz und zielte am Tor vorbei. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften auf Sieg spielten, aber nicht voll überzeugten. Als alles nach einem torlosen Remis aussah schlug Vethkampen eiskalt zu. Ein Freistoß eines Gästespielers ließ Germanen-Keeper Andre Mielmann durch die Finger rutschen, sodass Vethkampen in Führung ging. Danach versuchte Germania noch einmal alles, fand aber sein Glück nicht. In der Schlussminute hielt Andre Mielmann dann noch einen Foulelfmeter.

 

So verliert Germania das zweite Mal in Folge mit 0:1, was zeigt, dass die Defensive derzeit sicher steht und wenig zulässt. Die Problemzone ist derzeit die Offensive, die keine Durchschlagskraft. allerdings auch keine Eingespieltheit, aufgrund vieler personeller Veränderungen, in den eigenen Angriffbemühungen hat. Germania steht durch die Niederlage im Niemandsland der Tabelle auf dem elften Platz.

Am Sonntag spielt Germania II dann bei der SG BHS, die am letzten Spieltag ihr erstes Spiel gewannen. Ein Sieg in Bispingen ist so ohne wenn und aber Pflicht.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - M. Alvermann (46. Fahrenburg), J. Hiller, Pries, Schmahl - F. Alvermann, Jacob - Burc (53. Roß), Roberts, Cierzniak - M. Hiller (67. Hintze)

 

Tore: 0:1 (85.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II mit Ladehemmung

II. Herren - Germania kommt in Munster nicht ins Spiel

(05.09.2011)

Die zweite Herren musste beim Auswärtsspiel in Munster einen Rückschlag nach zuletzt zwei Siegen hinnehmen. Bei tropischen Temperaturen verlor das Team am Samstagnachmittag bei tropischen Temperaturen unnötig mit 0:1. Vor allem in der ersten Halbzeit fand Germania dabei nicht ins Spiel und musste so einem Rückstand hinterherlaufen, den man bis zum Ende nicht mehr ändern konnte.

 

Ohne den Zweikampfstarken Christian Pries reiste die zweite Herren nach Munster, mit dem Ziel dort den dritten Sieg in Folge einzufahren. Allerdings erwies sich dieses Unternehmen von Anfang an als schwer, da bereits beim Aufwärmen auffiel, dass gegen die extrem heißen Temperaturen nur wenig zu machen ist und diese die läuferische Leistung nicht fördern sollte. So entwickelte sich ein zunächst langweiliges Spiel, in dem beide Mannschaften häufig durch lange Bälle agierten und das Glück bei den Stürmern suchten, die allerdings in der Regel auf sich allein gestellt waren und so nur wenig ausrichteten. Mit der Zeit kam Munster dann besser ins Spiel und strahlte durch zwei Fernschüsse einen Hauch von Gefahr aus, ohne dabei Germanen-Torwart Fabrice Heinig wirklich in Gefahr zu bringen. Erst nach etwas mehr als einer guten halben Stunde kam Germania dann erstmals gefährlich vor das Tor der Munsteraner. Sören Jacob suchte den Abschluss, ebenfalls per Distanzschuss und scheiterte zunächst am Torwart der Gastgeber, allerdings ließ dieser den Ball nur abprallen, sodass Kenny Schmahl abstauben konnte und das erste Tor des Tages schoss. Der ansonsten gute Schiedsrichter, der ohne Linienrichter das Spiel leiten musste, erkannte den Treffer fälschlicherweise nicht an. Im direkten Gegenangriff tankte sich Munster dann über die rechte Germanen-Seite nach vorne, von wo ein Spieler allein aufs Germanen-Tor zulief. Fabrice Heinig konnte den Schuss zwar zunächst entschärfen, hatte aber Pech, als der Munsteraner Spieler den Ball per Abpraller ans Knie bekam und so nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Das Gegentor passte überhaupt nicht ins Konzept Germanias, da man jetzt einem Rückstand hinterherlaufen musste, was bei den Temperaturen alles andere als leicht fallen sollte.

 

Germania kam aber erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel und drückte mit der Zeit mehr und mehr auf den Ausgleichstreffer. Munster schlug den Ball nur noch lang aus der Defensive heraus und versuchte zu Kontern, was allerdings misslang. Germania versuchte über die schnellen Außenpositionen sein Glück und kam dem Tor immer näher, allerdings wurden die Flanken von den Außen durch den Torhüter abgefangen oder die Distanzschüsse von Sören Jacob, sowie Leif Schlüter gingen am Tor vorbei. Germania schwanden sichtlich die Kräfte, entwickelte aber nochmal eine Schlussoffensive. Einen Eckball von der linken Seite konnte der Heimkeeper nur knapp entschärfen, einen Eckball von der rechten Seite schoss Max Alvermann per Direktabnahme dann minimal am Tor vorbei. Die größte Chance hatte in der Nachspielzeit dann Nils Cierzniak, der einen springenden Ball aus zwanzig Metern aufs Tor drosch. Der Ball ging Richtung linken oberen Torwinkel, einige Germanen-Spieler jubelten schon, doch der Munsteraner-Keeper konnte den Ball mit einer sehenswerten Parade entschärfen und so den Sieg für sein Team festhalten.

 

So verliert Germania auch sein zweites Auswärtsspiel, wenn auch mehr als unnötig. Besonders im ersten Durchgang ließ Germania jegliche Spiel- und Lauffreude vermissen und lieferte gesamt gesehen wohl das schlechteteste Saisonsspiel. Bei etwas mehr Glück, wäre zwar ein Punktgewinn möglich gewesen, jedoch war Fortuna an diesem Tag auf der Seite des SV Munster, die das Spiel etwas glücklich gewannen, da das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.

 

Am Sonntag kommt es dann im Grünenthalstadion zum Derby gegen die FG Vethkampen, die derzeit formstark sind und als Tabellendritter nach Walsrode reisen. Germania will zu Hause ohne Punktverlust bleiben und seine Fehler aus dem Munster-Spiel wieder gut machen. Anstoß ist um 15:00 Uhr

 

Germania Walsrode II: Heinig - Grabasch (82. M. Alvermann), F. Alvermann, J. Hiller, M. Alvermann (62. Fahrenburg) - Fahrenburg (51. Schlüter), Jacob - Schlüter (15. Schmahl), Bäsell (46. Roß, 82. Bäsell), Cierzniak - M. Hiller

 

Tore: 1:0 (33.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania kommt in Munster nicht ins Spiel

II. Herren - Drei Punkte gegen den Tabellenführer

(27.08.2011)

Die zweite Herren kommt immer mehr in Fahrt. Am heutigen Samstagnachmittag siegte die Kreisliga-Elf gegen den bisherigen Tabellenführer SV Schülern völlig verdient mit 3:1 (1:0) und landet somit den vierten Sieg im fünften Pflichtspiel der Saison. Sören Jacob brachte Germania vor der Pause in Führung, ehe Marc Hiller nach dem Seitenwechsel erhöhen konnte. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste traf Kunstschütze Flo Alvermann, wieder einmal per Weitschuss.

 

Trainer Steffen Weiß stellte sein Team im Vergleich zum Schneverdingen-Spiel auf zwei Positionen um und fokussierte die rechte Seite so auf den Aufsteiger und Tabellenführer Schülern. Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn ab und verschoben die Abwehr- und Mittelfeldreihen gut, sodass nur wenig produktives entstand. Den ersten Aufreger gab es dann nach einer guten Viertelstunde, als Florian Alvermann den Ball im Strafraum der Gäste annahm und von hinten regelrecht umgetreten wurde. So ziemlich alle Akteure sahen und hörten dieses Foul, abgesehen vom Schiedsrichter, der fragwürdigerweise weiterspielen ließ. Selbst Alvermanns Gegenspieler entschuldigte sich nach der Szene. Doch Germania ließ sich davon nicht beeindrucken und übernahm langsam das Zepter im Spiel. Über die beiden Außenseiten überliefen die schnellen Rene Roß und Deniz Burc des öfteren die Außenverteidiger der Gäste - es fehlte allein an Genauigkeit im letzten Zuspiel. Doch auch Schülern kam durch zahlreiche schnelle Konter zu seinen Möglichkeiten. So rettete Andre Mielmann zwei Mal in einer eins gegen eins Situation und vereitelte so zwei hundertprozentige Chancen. Die Germanen-Abwehr stand nicht so sicher wie eine Woche zuvor gegen Schneverdingen, machte aber trotzdem einen gefestigten Eindruck. Nach einer guten halben Stunde sollte Germania dann in Führung gehen. Sören Jacob erlief einen fabelhaften Pass aus dem Mittelfeld und tauchte alleine vor dem Gästekeeper ab und verwandelte in gewohnt sicherem Stil. Germanias Führung brachte Sicherheit ins Spiel auf Seiten der Hausherren. Man ließ die Gäste laufen und ließ vor der Pause dann keine weitere Chance mehr zu.

 

Nach dem Seitenwechsel spielte Germania dann mit dem Selbstvertrauen der letzten Wochen weiter überlegen. Nach einem schnellen Ballgewinn im Mittelfeld wurde Deniz Burc auf der rechten Seite geschickt, der den freistehenden Kapitän Marc Hiller sah und mustergültig bediente, sodass Hiller nur noch einschieben brauchte und Germanias Führung ausbaute. Von Schülern war bis auf die beiden Chancen in der ersten Halbzeit nichts mehr zu sehen. So fiel der Gegentreffer quasi aus dem nichts, als ein langer Freistoß, nach missglückter Kopfballabwehr, im Germanen-Strafraum per Bogenlampe wieder auftauchte. Im Getümmel vor Torwart Mielmann scheiterte ein Gästespieler am schnellsten und drosch den Ball aufs kurze Eck, wo Mielmann stand und den Ball fangen wollte, jedoch durch die Finger passieren ließ. Schülern hatte Blut geleckt und versuchte die durch den Anschlusstreffer neu gewonnene Motivation schnell zu nutzen. Doch Germania ließ sich nicht beeindrucken und spielte seinen Stiefel weiter runter. Bei eigenem Ballbesitz wurde schnell umgeschaltet und das Spiel geschickt verlagert, wodurch Schülern immer dem Ball hinterherlaufen musste und nicht zu Tormöglichkeiten kam. Germania war dann sogar näher am dritten Tor, als Schülern am zweiten. Marc Hiller erkannte einen zu kurz geratenen Pass in der Viererkette der Gäste und sprintete aufs Tor, wo er allerdings am Gästeschlussmann scheiterte. Gerade als Schülern immer näher ans Germanen-Tor kam, ohne dabei wirkliche Gefahr auszustrahlen, setze Florian Alvermann den Schlusspunkt des Tages. 18 Meter vor dem Tor bekam Alvermann den Ball in den Fuß gespielt. Und das Alvermann im Training aufpasst zeigte sein folgender Abschluss. Eine schnelle Drehung und ein platzierter Schuss genau neben den Innenpfosten unterstrichen die Präzisionsschüsse des Neuzugangs. Danach verflachte das Spiel ein wenig. Germania verwaltete das Ergebnis und hielt Schülern geschickt vom eigenen Tor weg.

 

So gewinnt Germania am Ende verdient mit 3:1. Die Tore Germanias fielen dabei immer zum psychologisch besten Zeitpunkt, nämlich immer als Schülern gerade ins Spiel fand. Es überrascht beinahe schon ein wenig, mit welcher Routine Germania derzeit eine Führung verwalten kann, wenn man bedenkt, wie jung das Team ist. Nach dem Führungstreffer zeigte Germania, wie schon in der letzten Woche, eine Präsenz und eine mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Platz, sodass der Gegner in der Regel das Nachsehen hat. Dabei verwaltet Germania das Ergebnis nicht nur, sondern sorgt durch einige Nagelstiche immer wieder für Befreiung in Form von Toren.

 

Kommenden SAMSTAG (Achtung Änderung) gastiert Germania dann beim SV Munster, ein weiteres Nordkreisteam. Auch hier heißt es wieder durch eine kämpferische, mannschaftlich geschlossene Leistung die gute Form beizubehalten, um sich so in der oberen Tabellenhälfte festzubeißen.

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Grabasch, J. Hiller, Pries, M. Alvermann (25. Sidwinski, 63. M. Alvermann) - Jacob, Schmahl - Burc (84. Roß), F. Alvermann, Roß (58. Schlüter) - M. Hiller (74. Hintze)

 

Tore: 1:0 Jacob (31.), 2:0 M. Hiller (52.), 2:1 (57.), 3:1 F. Alvermann (77.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Drei Punkte gegen den Tabellenführer

II. Herren - Alvermann spielt den Dosenöffner

(21.08.2011)

Der zweiten Herren ist der erste Saisonsieg im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit geglückt. Gegen den TVJ Schneverdingen II gewannen die Mannen von Trainer Steffen Weiß im Rahmen der Sportwoche am Ende verdient mit 3:0 (0:0).

 

Dabei schien das Tor der Gäste langezeit wie zugemauert, da immer wieder größte Chancen ausgelassen wurden. Den Bann brach dann Florian Alvermann mit einem Distanzschuss in den Winkel. In der Schlussphase erhöhten Leif Schlüter und Sören Jacob zum Endstand.

 

Nach dem spielfreien Wochenende ging es für Germania nach zwei Pokalerfolgen zurück in den Ligaalltag. Zu Gast im Grünenthalstadion war dabei der TVJ Schneverdingen II, der mit einer Vielzahl Spieler aus der ersten Herren im Gepäck zum Spiel antrat. Germania ließ sich davon motivieren, da es immer schöner ist ein stärkeres Team zu schlagen. So startete das Spiel allerdings eher ruhig, in dem sich beide Mannschaften zunächst abtasteten und mieden jegliches Risiko. Den ersten Angriff startete Germania dann über die rechte Seite, auf der Leif Schlüter geschickt wurde, der die Grundlinie suchte, den Ball jedoch etwas zu lasch in die Mitte spielte, sodass der mitgelaufene Rene Roß den Ball nicht ganz erwischen konnte. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Abwehrreihen brillierten. Beide Mannschaften ließen kaum Chancen zu. Vor allem bei Germania überzeugte die junge Viererabwehrkette, die Torwart Fabrice Heinig einen ruhigen Tag bescherte. Bei Germania fehlte bei den Offensivbemühungen häufig der letzte Pass. Bis zum 16-Meter-Raum sahen die Angriffe vielversprechend aus, vor allem über die linke Seite, verpufften aber immer wieder in der TVJ-Abwehr. In der Schlussphase der ersten Halbzeit kam Germania dann noch einmal zu einer Chance. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld erkämpfte sich Leif Schlüter den Ball und legte diesen auf Marc Hiller, der mit seinem Schuss jedoch an einem Schneverdingen Schlussmann scheiterte. Den nachfolgenden Abpraller brachte Hiller dann scharf vor das Tor, wo Schlüter auf den Ball lauerte. Dieser wurde allerdings von hinten der Art geschubst, dass er mit seinem Knie den herausstürmenden Keeper am Kopf traf und quasi ausnockte. Nach minutenlanger Unterbrechung wurde das Spiel noch kurz fortgesetzt, ehe es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause ging.

 

Die zweite Halbzeit begann dann genauso wie der erste Durchgang. Beide Abwehrreihen stabilisierten sich, allerdings versuchte Germania jetzt etwas mehr das Glück in der Offensive und im Risiko zu suchen. So kam Florian Alvermann zu zahlreichen Kopfballchancen, die aber alle ungenutzt blieben. Nach einigen Spielerwechseln auf Seiten Germanias kam dann Belebung ins Germanen-Spiel und das Team startete die Schlussoffensive. So tankte sich Marc Hiller stark auf der rechten Seite zu und ging auf den kurz vor der Halbzeit eingewechselten TVJ-Schlussmann zu. Allerdings spekulierte Hiller mit einem Herauskommen des Keepers, da in der Mitte ein mitgelaufener Germanen-Spieler stand. Der Torwart blieb jedoch stehen, dass Hiller ihn quasi in der kurzen Ecke anschoss. Doch Germania spielte weiter nach vorne. Hinten brannte weiterhin nichts an, sodass Schneverdingen im gesamten Spiel eigentlich zu keiner wirklichen Torchance kam. Am knappsten scheiterte dann Sören Jacob. Jacob schlenzte den Ball aufs Tor und es sah so aus, als würde der Ball ins linke untere Eck einschlagen, allerdings hatte der Ball so viel Effet, dass er sich wenige Zentimeter vor der Torlinie rausdrehte und den vorzeitigen Torschrei vieler Fans verpuffen ließ. So war es dann Florian Alvermann vorbehalten die Germanen-Führung zu erzielen. Nachdem Alvermann mehrmals mit seinen Kopfbällen die Führung hätte erzielen können, nahm er sich dieses Mal 20 Meter vor dem Tor ein Herz und schoss den Ball in Richtung Tor, wo die Kugel im rechten oberen Winkel unhaltbar einschlug. Der viel umjubelte Führungstreffer brachte dann Ruhe ins Germanen-Spiel. Gestärkt von der Führung stand Germania extrem tief und ließ die Gäste kommen, um sie dann eiskalt auszuspielen. Nach einer guten Kombination über Sören Jacob, Nils Cierzniak kam der Ball zu Leif Schlüter, der in die Gasse gelaufen war und alleine auf den Schneverdingen Torwart zu lief, diesen ausdribbelte und ins leere Tor einschob. Durch die zwei-Tore Führung konnte Germania das Spiel dann locker herunterspielen und nutzte immer wieder die entstandenen Räume. Durch herrliche Verlagerungen von der einen auf die andere Außenseite kam Germania zu weiteren Möglichkeiten. Den letzten Angriff nutzte dann Sören Jacob zum Endstand. Wiederum Leif Schlüter schickte den pfeilschnellen Rene Roß per Lupfer, der aufs Tor zu ging, den Ball zu Schlüter zurückspielte und dieser den Ball zu Jacob schob, der nur noch einschieben brauchte.

 

So zeigt das Spiel, dass das System Viererkette immer besser funktioniert. Die gesamte Abstimmung im Team lief hervorragend, beginnend von der starken Viererkette, über die beiden Sechser, bis nach vorne in die Sturmspitze. Zudem entsteht mit der Zeit immer mehr ein "Team-Gefühl", sodass ein jeder Spieler für den anderen mitläuft und ihn unterstützt. Des Weiteren zeigt das Spiel, dass Germanias Kader auch in der Breite extrem gut ist. Durch die Auswechslungen ging nie spielerische Qualität verloren, sodass jede Position eins zu eins gleichstark ersetzt werden kann.

 

Das nächste Spiel ist dann am kommenden Sonnabend, wieder zu Hause. Dann empfängt das Team den Aufsteiger SV Schülern, was wiederum ein ähnlich spannendes und umpämpftes Spiel werden dürfte. Anstoß ist dann um 16:00 Uhr im Grünenthalstadion.

 

Germania Walsrode II: Heinig - Huke, J. Hiller, Pries, M. Alvermann (58. Jacob) - Jacob (37. Grabasch), Schmahl - Schlüter (52. Cierzniak), F. Alvermann (84. Roß), Roß (62. Schlüter) - M. Hiller (82. Fahrenburg)

 

Tore: 1:0 F. Alvermann (71.), 2:0 Schlüter (84.), 3:0 Jacob (89.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Alvermann spielt den Dosenöffner

II. Herren - Germania II souverän ins 1/4 Finale

(17.08.2011)

Die zweite Herren hatte am heutigen Mittwoch im Pokal-Achtelfinale leichtes Spiel. Beim zwei Klassen tieferen Gegner KSV Krelingen II siegte die Mannschaft nach ordentlicher Leistung 15:0 (10:0).

 

Dabei hatte man den Gegner vollkommen im Griff, der sich nur seltens über die Mittellinie retten konnte. Besonders im ersten Durchgang kombinierte Germania mehrmals sehr anschaulich und kam so zu einigen sehenswerten Treffern. Bester Torschütze war Sören Jacob mit fünf Treffern; insgesamt trugen sich neun Spieler in die Torschützenliste ein.

 

Germania Walsrode II: Heinig - Huke, Pries, J. Hiller, M. Alvermann - Jacob (66. Schlüter), Schmahl - Burc, F. Alvermann (46. Roberts), Schlüter (46. Fitzpatrick) - M. Hiller (46. Cierzniak)

 

Tore: 0:1 F. Alvermann (6.), 0:2, 0:3, 0:4, 0:5 Jacob (10., 15. FE, 18., 30.), 0:6 Huke (32.), 0:7 M. Hiller (34.), 0:8 F. Alvermann (37.), 0:9 Schmahl (39.), 0:10 Schlüter (41.), 0:11, 0:12 Cierzniak (48., 51.), 0:13 Jacob (65.), 0:14 Fitzpatrick (66.), 0:15 M. Alvermann (78.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II souverän ins 1/4 Finale

II. Herren - Rillinho? gROSSartig!!!

(11.08.2011)

"Wahnsinn", dachten sich wohl so ziemlich alle Zuschaer beim Pokalspiel der zweiten Herren beim MTV Soltau II. Beim ungefährdeten Sieg Germanias spielte der erst 17-jährige Rene Roß groß auf und erzielte vier (!!!) der ingesamt sechs Tore beim 6:1 Sieg. Neben seinen Toren überzeugte Roß auch durch zahlreiche weitere Aktionen im Spiel und krönte seine Leistung durch einen weiteren Scorerpunkt per Assist.

 

Bereits von Anfang an hatte Germania das Spiel fest im Griff und schaffte es endlich, in einem Spiel auch in Führung zu gehen. Nach einem langen Ball aus der Abwehr von Christian Pries landete der Ball bei Rene "Rille" Roß, der nur wenig Mühe hatte, den Ball vollkommen freistehend aus sechs Metern ins Tor zu schieben. Roß erstes Pflichtspieltor im Herrenbereich sollte der Startschuss einer Wahnsinnsshow des jungen Germanen werden. Denn nur sieben Minuten später erzielte Roß per Weitschuss seinen zweiten Treffer des Spiels. Germania spielte ein ruhiges, abgebrühtes Spiel und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Soltau fand nicht ins Spiel und wurde lediglich durch eigene Fehler Germanias fast ins Spiel zurück geholt. Als Chris Roberts vor dem eigenen Strafraum ein Dribbling versuchte und mit diesem scheiterte, lief ein Soltauer Spieler allein auf Germanen-Keeper Andre Mielmann zu, der erst parieren konnte, jedoch im Nachschuss machtlos war, allerdings klärte Roberts gerade noch auf der Linie und vereitelte so die Soltauer Chance. Einer ließ sich davon jedoch nicht beirren. Der kleine Rene Roß, der wohl auch im 100 Meter-Lauf bei Olympia Medallienchancen hätte, startete immer wieder seine Sololäufe über die linke Seite. Einen davon krönte er beinahe mit seinem dritten Tor, als er aus gut 30 Metern nur am Lattenkreuz scheiterte. Schon zu diesem Zeitpunkt waren alle fasziniert vom quirrligen Laufwunder Germanias. Mit einer akzeptablen 2:0 Führung ging es dann in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen nur wenig. Germania war das überlegene Team und ließ Soltau nicht zu seinen Chancen kommen und spielte selber aus einer sicheren Defensive einen guten Ball nach vorne und ließ die Gastgeber so laufen. Besonders Sportsfreund Roß ließ seine Gegenspieler mehr als nur laufen. Immer wieder hing er mit seinen Antritten die Soltauer Spieler ab und vernaschte diese dann mit seinen Dribblings. Besonders der Torwart der Soltauer wird sich noch lange an Roß erinnern können. Denn Mitte der zweiten Halbzeit traf Roß mit seinem dritten Treffer zur Entscheidung. Aus spitzem Winkel hämmerte der Zauberzwerg das Leder genau ins obere, lange Toreck. Doch weil drei Tore an einem Abend nicht genug sind, legte Roß sogar noch einen vierten Treffer obendrauf. Über die linke Seite setzte Roß sich ein weiteres Mal durch, stand alleine vor dem Soltauer Schlussmann und zeigte seinem Trainer, wie man den Ball richtig über den Torwart lupft. Mit einem gefühlvollen Schlenzer schob der junge Germane den Ball locker ins lange Eck. Mit der Zeit schienen ihm jedoch die vielen Tore beinahe peinlich, sodass Roß mehrfach vor dem Tor nicht mehr selbst abschloss, sondern die Bälle quer zu seinen Mitspielern weiter schob. Doch vor allem Florian Alvermann wollte seinem jungen Kollegen zunächst nicht die Show stehlen, als er zweimal vor dem Soltauer Gehäuse den Ball rechts vorbei schoss. Neben Alvermann scheiterten aber auch Marc, sowie Jannick Hiller. So war es wieder Roß, der das Heft in die Hand nehmen musste und den eingwechselten Dennis Koglin bediente, der dann zum fünften Germanen Treffer einschob. Nach dem Tor hatte auch Trainer Steffen Weiß zu viel von seinem jüngsten Schützling gesehen und nahm ihn unter viel Applaus vom Platz. In der Schlussminuten entschied sich Floran Alvermann dann doch noch das Tor zu treffen. Ebenfalls wie die Soltauer, die durch einen abgefälschten Schuss zum Ehrentreffer kamen.

 

So ist Germanias Sieg auch in der Höhe vollkommen verdient. Ein wenig trübt das Gegentor, da die Abwehr sich während des Spiel sehr stabil gegen ansonsten harmlose Soltauer zeigte. Allerdings darf dieses Ergebnis auch nicht zu hoch bewertet werden, da Soltau nun mal eine Liga tiefer spielt als unsere zweite Herren, die eine sehr ansprechende Leistung bot. Einen wird dies aber wohl kaum stören ...

 

Germania Walsrode II: Mielmann - Huke, Pries, Roberts, M. Alvermann (56. A. Völkers) - Burc (61. J.Hiller), Jacob, Schmahl (64. Koglin), Roß (87. M. Alvermann) - F. Alvermann - M. Hiller

 

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Roß (3., 10., 60., 66.), 0:5 Koglin (72.), 0:6 F. Alvermann (88.), 1:6 (90.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Rillinho? gROSSartig!!!

II. Herren - Breloh nutzt Germanias schwache fünfzehn Minuten

(07.08.2011)

Mit 2:4 verliert die zweite Herren ihren Saisonauftakt beim Breloher SC. Dabei startete Germania großartig ins Spiel, hatte die Gastgeber, die sich nicht aus der eigenen Hälfte befreien konnten, lange Zeit im Griff. Doch durch eigene Fehler begann dann das Übel vor dem Halbzeitpfiff. Innerhalb von 15 Minuten traf Breloh dreimal ins Tor und entschied das Spiel so vorzeitig. In der zweiten Halbzeit konnte Germania noch einmal verkürzen, was am Ende jedoch nur Ergebniskosmetik war.

 

Vor dem Spiel in Breloh stand zunächst die jährliche Kapitäns- und Mannschaftsratswahl auf dem Programm. Marc Hiller wurde von der Mannschaft als Kapitän wieder einmal bestätigt. Neuer Stellvertreter is Neuzugang Florian Alvermann, der ebenso wie Leif Schlüter und Jannick Hiller in den Mannschaftsrat gewählt wurde.

 

Beim als Aufstiegskandidaten gehandelten Breloher SC stand Germania dann vor einer schweren Aufgabe. Zahlreiche Experten tippten hier auf die Gastgeber. Allerdings wurden diese schnell (vorerst) eines besseren belehrt. Germania begann mit starker Laufarbeit und sehr konzentriertem Spiel. Aus der sicheren Defensive wurden die Bälle über das Mittelfeld in die Sturmspitze gespielt, wo schnell die ersten Möglichkeiten entstanden. Breloh fand überhaupt nicht ins Spiel. Die Gastgeber kamer mit ihren Offensivbemühungen nicht über die Mittellinie, da sie immer wieder früh von den motivierten Germanen attackiert wurden. Germania war eindeutig die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es jedoch das erste Tor zu erzielen. So vergab Marc Hiller die größte Chance, als er freistehend am Breloher Torwart scheiterte. Die Germanen-Führung lag weiter in der Luft, als Breloh aus dem nichts zu schlug. Ein Ballverlust im Mittelfeld öffnete Breloh plötzlich Räume, die genutzt werden konnten und Breloh die bis dahin sehr schmeichelhafte Führung erzielte. Mit dem Treffer wechselte dann das Spielgeschehen. Germania wirkte wie geschockt, fand nicht mehr ins Spiel und erlaubte sich mehr und mehr Fehlpässe im Spielaufbau. Als Breloh zudem mit zwei frühen Wechseln die Angriffsbemühungen umstellte, ergaben sich immer mehr Freiräume im Germanen-Mittelfeld. Das 2:0 folgte schnell dem ersten Tor. Als dann mit dem Pausenpfiff auch noch ein Handelfmeter, nachdem Christian Pries aus kürzester Distanz angeschossen wurde, verwandelt wurde, schien das Spiel entschieden. Germania belohnte sich nicht für die Arbeit in der ersten halben Stunde und bestrafte sich durch eigene Fehler in der Defensive selbst.

 

In der zweiten Halbzeit kam dann mit Rene Roß ein neuer Spieler ins Mittelfeld, der vor allem über die rechte Seite mit seiner Schnelligkeit für neuen Druck sorgen sollte. Allerdings verwaltete Breloh das Spiel nur noch. Große Tormöglichkeiten ergaben sich zunächst keine mehr. Als dann Mitte der zweiten Halbzeit Germania ein weiteres Mal ausgekontert wurde, war das Spiel gelaufen. Germania versuchte zwar immer wieder sich über die Außen neue Möglichkeiten zu erspielen, scheiterte aber häufig am letzten Pass. In der Schlussphase sollte Germania sich dann doch noch für den Aufwand ein wenig belohnen. Nach einem Doppelpass zwischen Kenny Schmahl und Marc Hiller, stand Schmahl frei vor dem Keeper der Gastgeber und netzte den Ball sicher ein. Das erste Saisontor war, wenn auch zu spät, perfekt. Germania steigerte noch einmal den Aufwand und kam zu einem weiteren Treffer. Marc Hiller stellte mit einem Volleyschuss zum 4:2 den Endstand her.

So verpasste es Germania in der ersten halben Stunde den Führungstreffer zu erzielen. Bis zum Rückstand war Germania eindeutig das bessere Team und hatte die Gastgeber im Griff. Der plötzliche Gegentreffer war dann der K.O. im läuferisch intensiven Germanen-Spiel. Es schlichen sich mehr und mehr Fehler ein, die Breloh ins Spiel verhalfen und letztlich den Sieg bescherten. Zwar ist es keine Schande in Breloh zu verlieren, allerdings wäre nach dem Spielverlauf, vor allem in der ersten Halbzeit, deutlich mehr drinnen gewesen. In den kommenden Spielen wird es laut Trainer Steffen Weiß "dann auch mal Zeit endlich in Führung zu gehen", damit das Team mehr Stabilität bekommt und sich für seine Arbeit belohnt.

 

Jetzt heißt es schnell Vorbereitungen für das Pokalspiel innerhalb der Woche beim MTV Soltau II zu treffen. Danach ist das Team dann spielfrei. Das nächste Spiel ist dann das erste Heimspiel der neuen Saison. Am 20. August empfängt man um 18:00 Uhr den TVJ Schneverdingen II.

 

Germania Walsrode II: Heinig - Huke, F. Alvermann, Pries, J. Hiller (58. Hintze) - Schlüter (46. Roß), Roberts, Grabasch (70. M. Alvermann), Schmahl - Jacob, M. Hiller

 

Tore: 1:0 (31.), 2:0 (38.), 3:0 (45, HE), 4:0 (64.), 4:1 Schmahl (84.), 4:2 M. Hiller (89.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Breloh nutzt Germanias schwache fünfzehn Minuten

II. Herrren - Germania II noch nicht in Schützenfest Laune

(27.07.2011)

Im Bomlitzer Waldstadion traf die zweite Herren in der Generalprobe vor dem ersten Pflichtspiel auf den SSV Wittorf. Das letzte Testspiel der Vorbereitung sollte noch einmal helfen, dass sich das Team einspielt und zum Saisonstart rechtzeitig in Form kommt. Dabei war Germania während des Spiels die komplette Zeit die aktivere Mannschaft und bestimmte das Spiel, allerdings endete dieses lediglich 4:2. Hauptgrund war die mangelnde Chancenverwertung.

 

Nach dem nicht so glorreichen Testsspiel in Tewel stand vor allem Wiedergutmachung auf dem Programm. Trainer Steffen Weiß rotierte sein Team in gewohnter Manier durch und testete einzelne Spieler so auf unbekannten Positionen.

 

Nach einigen Startschwierigkeiten kam Germania nach zehn Minuten besser ins Spiel und schaltete die Wittorfer Mannschaft nahezu komplett aus. Frühe Ballgewinne und schnelles Umschalten seitens Germanias sorgten für die ersten Möglichkeiten. Zuerst spielte Sören Jacob zu mannschaftsdienlich und legte den Ball freistehend vor dem Tor quer, ohne einen Mitspieler zu finden. Wenig später schloss Jacob selber ab, zielte allerdings nur Millimeter am Tor vorbei; Leif Schlüter konnte den Ball nur noch an den Außenpfosten grätschen. Wenig später sorgte dann Marcel Sidwinski wieder einmal für Aufsehen. So nahm dich der Außenverteidiger ein Herz, schoss aus guten zwanzig Metern aufs Tor und zirkelte den Ball unhalbar ins lange Eck. Wer jedoch dachte, dass Germania das Spiel zu einem Schützenfest, durfte wenig später den Beginn einer unfassbaren Chancenverwertung begutachten. Nach einem Pass von Leif Schlüter auf Sören Jacob wurde dieser im Strafraum gefoult. Marc Hiller scheiterte jedoch mit seinem Strafstoß am Wittorfer Keeper. Danach zeigte sich das gewohnte Bild. Germania mit guten Spielaufbau über die Außenpositionen, vorne jedoch zu blind die Tore zu machen. So scheiterte auch Marc Hiller freistehend vor dem Gästetor. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß über den Offensiv starken Koglin auf der rechten Seite, kam Torsten Huke freistehend zum Flanken, der mustergültig Sören Jacob bediente und dieser endlich per Volleyschuss einschieben konnte. Mit einem für Wittorf schmeichelhaften 0:2 Rückstand ging es dann in die Pause.

 

Die Wechsel in der Halbzeitpause taten dann dem Spiel zunächst nicht gut. Germania verlor den Spielfluss und beide Mannschaften agierten nur mit langen Bällen und ließen so Kombinationsfußball vermissen. Als Wittorf mit der ersten Chance zum Ausgleichstreffer kam, wirkte das wie ein Weckruf für Germania. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Marc Hiller nach Sidwinski Flanke auch seinen ersten Treffer bejubeln, den er per Direktabnahme erzielte. Im Laufe des zweiten Durchgangs vernachlässigte Germania mehr und mehr die Defensivarbeit, sodass Wittorf zu seinen Möglichkeiten kam und eine davon nutzte. Germania hatte aber auch seine Möglichkeiten, nutzte dieser aber nicht. Gefühlt zehn 100%ige Chance ließ die zweite Herren im gesamten Spiel liegen. So scheiterten unter anderem Grabasch, Fitzpatrick, Schmahl, Jacob und Burc allesamt vor dem Wittorfer Tor. Trainer Weiß konnte sich an der Seitenlinie nur noch in Selbstironie und einem Lächeln retten. Mit seinem zweiten Treffer erzielte Jacob dann den 4:2 Endstand, in einem Spiel, dass auch gut und gerne hätte zweistellig ausgehen können.

 

So zeigt Germania, dass das Spiel in Tewel gut weggesteckt wurde und sich das Team auf dem richtigen Weg befindet. Aus einer weitesgehend sicheren Defensive erspielte sich Germania gute Tormöglichkeiten und hatte die Gäste im Griff. Wenn die Chancenvewertung nur etwas besser gewesen wäre, wäre das Ergebnis auch höher ausgefallen, was allemal verdient gewesen wäre. So haben die Testspiele gezeigt, dass sich das Team mehr und mehr findet und umso besser harmoniert. In den anderthalb Wochen vor dem ersten Pflichtspiel (Breloh) heißt es nun das Team richtig einzustellen. Eine bessere Chancenvewertung ist dann sicherlich von Vorteil.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Florian - Huke, J. Hiller, Pries, Sidwinski - Koglin (46. Grabasch), Roberts (51. Fahrenburg), Schlüter (46. Burc), Jacob (46. Fitzpatrick), Schmahl - M. Hiller (67. Jacob)

 

Tore: 1:0 Sidwinski (21.), 2:0 Jacob (37.), 2:1 (60.), 3:1 M Hiller (67.), 3:2 (72.), 4:2 Jacob (78.)

Foto zu Meldung: II. Herrren - Germania II noch nicht in Schützenfest Laune

II. Herren - Germania II - Erst Pfui, dann Hui

(10.07.2011)

Die zweite Herren hat ihre ersten beiden Testspiele der neuen Saison absolviert. Dabei konnte das Team von Trainer Steffen Weiß in beiden Spielen immer nur zeitweilig überzeugen.

 

Am Samstag gegen den TSV Wietze hatte die Mannschaft das Spielgeschehen im Griff, musste aber nach einem eigenen Fehler den ersten Gegentreffer hinnehmen. Gegen immer stärker werdende Wietzer verlor man schlussendlich 2:3. Am Sonntag reiste man dann geschwächt zur SG Osterheide. Dort sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Zu Beginn eine starke Germania-Mannschaft, die aber immer mehr die Ordnung verlor, sodass man Mitte der zweiten Halbzeit einem 0:3 Rückstand hinterherlaufen musste. In den Schlussminuten drehte Germania dann jedoch so richtig auf und gewann schließlich verdient, wenn auch glücklich, mit 4:3

 

TSV Wietze - Germania II 3:2 (2:1)

Nachdem sich das Team schnell im neuen System zurechtfand übernahm man schnell die Kontrolle und erspielte sich so erste kleinere Vorteil. Marcel Sidwinski war es dann, der mit einem fulminanten Rechtsschuss Germania in Führung brachte. Allerdings hielt die Führung nich lange an. Durch einen direkt und schön verwandelten Freistoß konnten die Gastgeber ausgleichen. Danach verlor Germania mehr und mehr die Kontrolle des Spiels und Wietzer Spieler konnte einige Male allein auf Torwart Fabrice Heinig zu laufen, wovon ein Ball versenkt werden konnte. So ging es mit einem Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit wechselten beide Mannschaften fast komplett durch. Bei Wietze kamen weitere technisch starke Spieler ins Team, die ein ums andere Mal die halbe Germanen-Mannschaft austanzen konnte. Nach einem Sololauf und anschließendem Querpass musste Germania dann das dritte Gegentor hinnehmen. In der Schlussviertelstunde fand Germania dann doch noch einmal zurück ins Spiel. Nach einer Ecke von Kenny Schmahl konnte Neuzugang Sören Jacob sehenswert per Volleyschuss verkürzen. Nur wenige Augenblicke darauf köpfte Christian Pries den Ball Richtung Tor, der allerdings auf der Linie geklärt werden konnte. In der Schlussminute scheiterte Marc Fitzpatrick freistehend vor dem leeren Tor, sodass Germania das Spiel gegen eine starke Wietzer Mannschaft verlor.

 

Germania II 1. Halbzeit: Heinig - Schlüter, M. Alvermann, Pries, J. Hiller - A. Völkers, Sidwinski - Fitzpatrick, Jacob, Schmahl - M. Hiller

 

Germania II 2 . Halbzeit: Mielmann - Schlüter (71. A. Völkers), Pries, Sidwinski, Koglin - Huke, Grabasch - Fahrenburg, Bäsell, Schmahl (75. Fitzpatrick)  - Jacob (71. M. Hiller)

 

Tore: 0:1 Sidwinski (11.), 1:1 (20.), 2:1 (34.), 3:1 (55.), 3:2 Jacob (70.)

 

SG Osterheide - Germania II 3:4 (1:0)

Zu Beginn fand Germania wieder gut ins Spiel. Aus einer sicheren Defensive zog man ein sicheres Passspiel auf und sorgte so für die ersten Torchancen. Zuerst scheiterte Florian Alvermann an der Latte, den Nachschuss schoss U19-Spieler Rene Roß gegen den Torwart, ehe er daraufhin wieder am Pfosten scheiterte. Nach einer guten Anfangsphase flachte das Spiel dann ab und Germania versuchte sein Glück vergebens in langen Bällen. Ein Rückpass zu Torwart Fabrice Heinig spielte dieser genau in die Füße eines Osterheider Angreifers, der nur noch abschließen brauchte. So ging Osterheide mit einem 1:0 in die Pause, in einem Spiel, dass eigentlich nur von Germanen-Ballbesitz und Torchancen, vor allem in den ersten zwanzig Minuten geprägt war.

 

Die zweite Halbzeit fing dann so an, wie die erste aufgehört hatte. Marcel Sidwinski versuchte am eigenen Strafraum ein Tänzchen mit dem Ball, was ihm jedoch kläglich misslang, und ein weiterer Osterheider Spieler nur noch einschieben brauchte. Als wenige Zeit später Osterheide noch einen Konter versenkte, schien die Blamage perfekt. Doch Germania steckte nicht auf und kam noch einmal in den letzten zwanzig Miniten zurück. Erst scheiterte Kenny Schmahl am Osterheider Keeper, den Nachschuss setzte Leif Schlüter an den Außenpfosten. Sören Jacob machte es einige Augenblicke dann besser und traf in seinem zweiten Spiel ein zweites Mal ins Schwarze. Germania schien von diesem Tor aufgewacht worden zu sein. Es folgten zahlreiche Angriffe. Chris Roberts traf erst zum 2:3, nur zwei Minuten später staubte Marc Hiller eine Hereingabe von Kenny Schmahl ab, der sich glänzend auf der linken Seite durchsetzte. In der Schlussminute startete Germania noch einmal einen Angriff über die rechte Seite. Leif Schlüter spielte einen Doppelpass mit Marc Hiller, brachte den Ball zum mitgelaufenen Torsten Huke, der aus spitzen Winkel den Ball genau in den Torwinkel schießen konnte, wodurch Germania das Spiel vollkommen verdient, wenn auch glücklich, gewann.

 

Germania II 1. Halbzeit: Heinig - Schlüter, Pries, Sidwinski, Fahrenburg - Huke, Lackner - Roß, F. Alvermann, Bäsell - Hintze (38. M. Hiller)

 

Germania II 2. Halbzeit: Heinig - Schlüter, Pries, Sidwinski (57. F. Alvermann), Fahrenburg - Roberts, Huke - Lackner, Jacob, Schmahl - M. Hiller

 

Tore: 1:0 (42.), 2:0 (52.), 3:0 (56.), 3:1 Jacob (70.), 3:2 Roberts (80.), 3:3 M. Hiller (85.), 3:4 Huke (89.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II - Erst Pfui, dann Hui

II. Herren - Ein Saisonrückblick

(14.06.2011)

Als souveräner Meister der 1. Kreisklasse stieg unsere zweite Herren im vergangenen Sommer in die Kreisliga auf.

Im kommenden Bericht blicken wir auf die abgelaufene Saison der zweiten Herren, auf die Höhen und Tiefen und ziehen Bilanz über die insgesamt erfolgreiche Saison.

 

Anfängliche Schwierigkeiten in der neuen Liga

Nach einer enttäuschenden Generalprobe bei der kläglichen Niederlage im Testspiel in Osterheide ging das junge Team als klarer Abstiegskandidat in die neue Spielzeit in der neuen Liga - so zumindest die Aussagen vieler Experten. Als Auftaktgegner hätte man wohl keine auf dem Papier schwerere Mannschaften erwischen können als den SV Munster, der sich in der Sommerpause verstärkte und als Aufstiegskandidat Nummer 1 gehandelt wurde. Allein das war Grund genug, motiviert ins Spiel zu gehen. So konnte Germania überraschenderweise in Munster mithalten und war in der ersten Halbzeit sogar das bessere Team. Allerdings sorgten zwei eiskalte Angriffe der Gastgeber zur Auftaktniederlage Germanias. Im Nachhinein betrachtet war dieses Spiel wohl eines der stärksten Saisonspiele der zweiten Herren in diesem Jahr. Wer Germanias Spielweise sah, der erkannte, dass hier kein Abstiegskandidat spielt. Allerdings dauerte es noch ein wenig, bis der erste Saisonsieg und damit der erste Sieg in der Kreisliga gefeiert werden konnte. Vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen die FSG Südheide sorgte Germania dann noch einmal mit einem Paukenschlag. So wurden Ex-Bundesligaprofi Mourad Bounoua sowie dessen Bruder Jamal verpflichtet, die von nun an die zweite Herren verstärken sollten. Im Spiel gegen Südheide blitzte dass die Genialität des Bruderpaars zeitweise durch, jedoch musste sich das Team erst an die Spielweise der beiden Stars gewöhnen. Dem Unentschieden gegen Südheide (2:2), folgte ein schwaches Spiel in BHS (1:3). Den ersten Dreier der Saison sollte Germania dann im Derby gegen die SG Bomlitz-Lönsheide einfahren. In einem hochklassigen Kreisligaspiel duellierten sich beide Mannschaften über 90 Minuten. Held des Tages war Mourad Bounoua, der drei Tore erzielte und damit einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte. Gegen Düshorn erlebte das Team dann ein beinahes Debakel(0:3). Eine schlechte Saisonleistung machten die gewonnen Punkte aus dem Bomlitz-Spiel wieder wett. Zwischenzeitlich konnte der erste Sieg im Pokal gegen Südheide gefeiert werden (7:2). Allerdings erwies sich der SV Schwarmstedt in der zweiten Runde dann als eine Nummer zu groß (0:3).

 

Der goldene September

Nach der Pokalpleite ging es dann in den goldenen September. Im Derby gegen Ciwan Walsrode spielten beide Mannschaften groß auf und boten den vielen Zuschauern im Grünenthalstadion ein spektakuläres und spannendes Spiel welches mit einem verdienten 1:1 endete. Der Punktgewinn gegen den favorisierten Stadtkonkurrenten sollte im Nachhinein der Grundstein zu einer Serie werden. Mit Selbstvertrauen wurde erst der SVV Rethem auswärts besiegt, eine Woche später der SV Lindwedel-Hope, ebenfalls auswärts. Ende September empfing die zweite Herren dann den großen Nachbarn aus Hodenhagen. Germania setzte Hodenhagen immer unter Druck und zeigte, warum sich das Team nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile in der Kreisliga etabliert hat. Die grün-weißen konnten nach einer starken Leistung mit 2:1 geschlagen werden. Derbyhelden wurden Sven Froelich und Hani El Ahmed, der seine Form im September fand und von da an Germania immer weiter nach vorne schießen sollte.

 

Nach einem Remis in Soltau (2:2) gastierte dann der spätere Aufsteiger SV Essel im Grünenthalstadion. Doch die Esseler erwiesen sich als harter Brocken. Germania hatte den Ligaprimus 70 Minuten am Rande einer Überraschung, doch dann zeigten die Gäste ihre Klasse im Endspurt und gewannen das Spiel am Ende etwas zu hoch 4:1. Es folgten drei Unentschieden gegen Schneverdingen, Vethkampen und Breloh, ehe die wohl größte Überraschung der Saison gelingen sollte. Beim späteren Tabellenzweiten SV Schwarmstedt spielte Germania groß auf und besiegte den Aufstiegsrelegationsteilnehmer mit sage und schreibe 4:1. Eine Woche später, im letzten Spiel der Hinrunde, gewann Germania am Ende etwas glücklich gegen den SVN Buchholz, durch ein Elfmetertor von Kapitän Marc Hiller in der Schlussminute, sodass die Hinrunde auf einem zufriedenstellenden siebten Platz (24 Punkte, 30:30 Tore) beendet wurde.

 

Die Fieberkurve ähnelt einer Tour de France Etappe

 

Die Rückrunde - erst Hoch dann Tief

Durch die Teilnahme an der Kreisliga, erhielt Germania II ein Startrecht beim jährlich größten Hallenturnier der Region, dem WZ-Cup. Dort zeigte das Team gute Leistungen und belegte hinter dem SVV Rethem einen guten zweiten Tabellenplatz. Zudem stand das Team im Finale des eigenen Hallenturniers. Das Freundschaftsrückspiel kurz vor Beginn der Rückrunde gegen die SG Osterheide konnte bei eisigen Temperaturen gewonnen werden.

 

Anfang Februar startete dann die Rückrunde für die zweite Herren. Gegen die SG BHS zeigte das Wintertraining Wirkung. Der Bezirksligaabsteiger konnte klar mit 5:2 geschlagen werden, eine Woche später konnte auch die FSG Südheide auf Schnee niedergerungen werden. Beim wohl kältesten Spiel des Jahres gewann Germania 6:3, Hani El Ahmed trug sich dabei ganze viermal in die Torschützenliste ein. Einem Remis gegen Bomlitz, folgten dann zwei Derbysiege gegen Düshorn (1:0) und Ciwan Walsrode (2:0), wodurch Germania sich die Stadtmeisterschaft sichern konnte. Der Erfolg gegen den SV Ciwan erwies sich im Nachhinein als Lähmung. In den darauf folgenden 11 Spielen konnte nur noch einmal gewonnen werden. Es haderte in den Folgespielen schlichtweg an der Torgefährlichkeit, auch weil Top-Torjäger El Ahmed an die erste Herren abgegeben wurden und dieser in den vergangenen Spielen eine Art Lebensversicherung war. Viele Spiele wurden mit einem oder gar keinem Tor abgeschlossen. Nach 5 Punkten aus 5 Spielen und nur 4 Toren wurde Trainer Dieter Welke Ende April mitgeteilt, dass man nach der Saison die Strukturen der zweiten Herren verändern wolle und zukünftig ohne ihn plane, woraufhin Welke mit sofortiger Wirkung seinen Hut nahm. Es folgten noch fünf Saisonspiele unter einem Interimstrainertrio (Hiller, Bartz, El Ahmed).

 

Neues Trainertrio beendet Saison

Das Trainertrio konnte trotz zahlreicher Verletzungen (zwischenzeitlich standen nur 11 Mann im Kader) einen klaren Aufwärtstrend erkennbar machen; trotzdem wurden die ersten drei Spiele allesamt verloren, was aber auch an der Stärke der Gegner lag, da Mannschaften wie Breloh und Schwarmstedt noch um die Aufstiegsrelegation kämpften. Erst am vorletzten Spiel konnte in Buchholz wieder gepunktet werden (2:2). Am letzten Spieltag spielte Germania dann eine Wahnsinns-erste-Halbzeit. Mit 3:0 führte man bereits gegen den SV, allerdings wendete sich das Blatt vollkommen im zweiten Durchgang. Das Spiel endete schließlich 3:3.

 

Germania beendet somit die Kreisligasaison als Aufsteiger als Tabellenzehnter. 44 Punkte setzen sich aus 11 Siegen, 11 Unentschieden und 10 Niederlagen zusammen. 57  geschossenen Toren stehen 59 kassierte gegenüber.

 

Nachdem Germania im vergangenen Sommer als Abstiegskandidat angesehen wurde, zahlte das Team zuerst Lehrgeld in der neuen Liga, spielte sich dann aber in einen Rausch und stand zwischenzeitlich sogar auf dem dritten Tabellenplatz. Die gesamte Saison, in dem man nichts mit dem Abstiegskampf zu hatte lässt sich für einen Aufsteiger allemal sehen. Den einzelnen positiven Serien stehen auch negative gegenüber. So hat Germania im kompletten September kein Spiel verloren und auch gegen große Gegner Stand gehalten. Zwischenzeitlich war das Team sogar 12 (!!!) Spiele ungeschlagen. Lediglich gegen fünf Mannschaften konnte nicht gewonnen werden (Essel, Munster, Vethkampen, Breloh, Schneverdingen), sodass Germanias Bilanz in dieser ersten Kreisligasaison als rundum positiv angesehen werden kann.

 

Die neue Saison beginnt dann mit einem neuen Trainer. Ab Juli wird Steffen Weiß das Zepter der zweiten Herren in der Hand tragen.

Der junge, erfolgsorientierte und zielstrebige Coach wird die zweite Herren noch weiter verjüngen und dem Team seinen eigenen Schliff geben. Dann heißt es, den jungen vorhandenen Talenten bei der Entwicklung zu helfen und in dieser voran zu bringen. Helfen dabei sollen auch erfahrene, prominente Neuzugänge, die allesamt bereits in trockenen Tüchern sind und somit die Vorbereitungen für die neue Saison (Start am 7. August) auf Hochtouren laufen...

Foto zu Meldung: II. Herren - Ein Saisonrückblick

II. Herren - Germania scheitert an Schwarmstedts Keeper

(22.05.2011)

Die zweite Herren hat das Heimspiel gegen den SV Schwarmstedt nach ansprechender Leistung mit 0:2 verloren. Dabei zeigte das Team eine gute Leistung und musste durch Nachlässigkeiten kurz vor, sowie kurz nach der Halbzeit jeweils einen glücklich zu Stande gekommenden Gegentreffer hinnehmen. Selber ließ man vor allem in der zweiten Halbzeit ganze drei 100%ige Chancen liegen. Zu allem Überfluss blieb das Verletzungspech weiter treu.

 

Weiterhin geschwächt von zahlreichen Verletzungen empfing unsere zweite Herren am Sonntag den Aufstiegsaspiranten SV Schwarmstedt. Das die Sensationsleistung aus dem Hinspiel (4:1) nur schwer zu wiederholen sei, machte vor allem die dünne Personalschicht auf Seiten Germanias deutlich. Neben Viktor Fahrenburg (Saisonende) fehlte auch Defensivmann Christian Pries weiterhin verletzungsbedingt. Und da sich am Ende der Woche auch Simon Meyer und Leif Schlüter Verletzungen zuzogen und somit auch die Saison vorzeitig beenden musste startete Germania mit einem Kader von sage und schreibe 11 Leuten in das Spiel. Glücklicherweise konnten kurz nach Anpfiff weitere Spieler der dritten Herren nach dem Sieg in Kirchboitzen (8:1) zum Team hinzustoßen.

 

Gegen die favorisierten Schwarmstedter tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab ohne zwingende Gefahr zu erzielen. Es dauerte ein wenig, bis die ersten Torchancen zu Stande kamen. Als sich Kenny Schmahl auf der linken Seite durchsetzte sah er in der Mitte den freistehenden Marc Hiller, dem der Ball aufgrund der zum Teil schlechten Bodenverhältnisse der Art versprang, dass Hiller diesen nicht mehr kontrollieren konnte. Sven Froelich konnte den Ball nicht mehr rechtzeitig erwischen, sodass ein Schwarmstedter Spieler klären konnte. Von den Gästen sah man zu Beginn der ersten Halbzeit recht wenig. Zahlreiche Abseitspositionen verhinderten Torchancen. Besonders Kevin Becker ließ Schwarmstedts Toptorjäger nicht ins Spiel kommen, der nach dem Hinspiel (dort verzweifelte er an Christian Pries), seinen Meister auch im zweiten Germanen-Defensivmann findet. So dauerte es bis zur 43. Spielminute, bis Schwarmstedt erstmals gefährlich vor das Germanen-Tor kommen sollte. Zwar konnte Germania einen Eckball klären, jedoch wurde der im Hintergrund lauernde Spieler nicht angegriffen, weshalb dieser den Abschluss fand. Der Ball ging an Mann und Maus vorbei und schlug zwischen Pfosten und Jannick Hiller, der auf der Linie stand, sehr unglücklich ein. Mit diesem Schock ging es dann auch in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Halbzeit begann dann so, wie die erste aufgehört hatte. Schwarmstedt setzte einen Angriff und nach mehreren zufälligen Abspielen im Strafraum kam der Ball zu einem freistehenden Spieler, der nur noch einschieben brauchte. Germania reagierte doch überhaupt nicht geschockt. Im einsetzenden Gewitterregen setzte das Team jetzt zum Sturmlauf an. Nach einem klasse gespielten Pass von Alexander Bäsell startete Marc Hiller allein auf das Schwarmstedter Tor. Nach kurzem Zögern täuschte der Sturmtank einen Schuss an und wollte den Gästekeeper dann umkurven. Doch dieser bewies dann, warum er mehrmals in der WZ-Elf des Jahres stand. Reaktionsschnell schmiss er sich vor dem heranstürmenden Hiller und fing den Ball ab. Eine klasse Leistung, die man wirklich anerkennen muss. Nicht viele Keeper halten in der Kreisliga so einen Ball. Doch das sollte nicht genug sein. Auch der eingewechselte Andreas Compter scheiterte nur wenig später freistehend am überragenden Schlussmann der Gäste. Schwarmstedt hatte nach dem zweiten Tor nur noch eine Kopfballchance nach einem Eckball und macht so aus drei Chancen zwei Tore.

 

Das Spiel gegen Schwarmstedt hat ganz eindeutig gezeigt, was der Unterschied derzeit zwischen dem Tabellenzweiten Schwarmstedt und unseren Germanen ist. Schwarmstedt spielte ohne viel Aufwand und machte mit wenigen Chance die maximale Torausbeute. Germania hielt jederzeit dagegen, machte trotz der Personalsituation ein gutes Spiel scheiterte aber immer wieder an der eigenen Chancenverwertung. So ist der Schwarmstedter Sieg glücklich, aber nicht unverdient. Germania war vor allem in zweiten Durchgang die bessere Mannschaft, doch die Gäste zeigten den jungen Germanen, was eine Spitzenmannschaft ausmacht.

 

Zu allem Überfluss spitzte sich die Personalsituation Germanias weiter zu. So mussten unter anderem Sven Froelich und Kenny Schmahl vorzeitig ausgewechselt werden. Ein Einsatz am kommenden Wochenende bei Tabellenschlusslicht Buchholz ist ungewiss. Hoffnung besteht dagegen im Einsatz von Christian Pries, bei dem die Trainingswoche zeigen wird, ob er sich für das Spiel fit melden kann.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Heinig - J. Hiller - Becker, Sidwinski - Huke, Roberts - Schmahl (71. Widera), Bäsell, Fitzpatrick (65. Rataj) - Froelich (53. Compter), M. Hiller (82. Fitzpatrick)

 

Tore: 0:1 (44.), 0:2 (49.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania scheitert an Schwarmstedts Keeper

II. Herren - Aufwärtstrend in Brehloh

(16.05.2011)

Die zweite Herren hat das Auswärtsspiel in Breloh verloren. In der Nordkreisstadt setze es für das stark ersatzgeschwächte Team eine 1:3 Niederlage, wobei Germania den Aufwärtstrend der letzten Woche bestätigte.

 

Besonders im ersten Durchgang dominierte Germania den Tabellendritten und ging durch Sven Froelich in Führung. In der zweiten Halbzeit schaltete Breloh dann aber zwei bis drei Gänge höher und bewies, warum das Team in den letzten Wochen so stark und siegreich war. Besonders das Breloher Sturmduo machte auf sich aufmerksam und traf insgesamt drei Mal ins Germanen-Tor.

 

Die zweite Herren wird derzeit von zahlreichen Verletzungen geschwächt. Neben den langzeitverletzten Jannick Hiller und Viktor Fahrenburg stand auch Leif Schlüter weiterhin nicht zur Verfügung, ebenso wie Alexander Bäsell und Christian Pries. Wenigstens kehrte Sven Froelich ins Team zurück. Wegen der Personalnot standen zudem U18 Kapitän Mirko Drewes und Christian Kiel im Kader.

 

Trotzdem startete Germania, etwas überraschend, gut ins Spiel. Das Team war etwas dominanter als das momentan formstarke Breloher Team, das die letzten Spiele allesamt gewann. Sven Froelich konnte dann nach einer guten halben Stunde als Routinier vorangehen und das Team mit sich reißen, als er zur 1:0 Führung eiskalt abschloss. In der Folge entwickelte sich mehr und mehr ein ausgeglichenes Spiel, wobei keine weiteren Tore fielen und Germania erstmals seit sage und schreibe 11 Spielen mit einer Führung in die Halbzeitpause ging.

 

Im zweiten Durchgang schalteten die Gastgeber dann zwei Gänge höher und rissen das Spiel an sich. Breloh dominierte und kam zu ersten Chancen, jedoch war es ein Bild der letzten Wochen, dass Germania sich wieder selber Tore einschenkt. Einen Rückpass von der Mittellinie von Chris Roberts konnte ein Breloher Stürmer abfangen, dass er alleine aufs Germanen Tor zu lief und eiskalt abschloss. Das zweite Tor sollte Germanias Situation noch einmal verdeutlichen. Nach einem Torwartfehler lag Germania hinten und konnte nicht mehr ins Spiel zurückfinden. In der Schlussminute, als Germania alles nach vorne warf, nutzte Breloh einen Konter und stellte den 3:1 Endstand her, der zwar verdient ist, am Ende jedoch um ein Tor zu hoch ausfällt.

 

So zeigt Germania einen klaren Aufwärtstrend im Vergleich zu den letzten Spielen. Eine Niederlage in Breloh ist kein Beinbruch, vor allem mit der Leistung und dem stark ersatzgeschwächten Team. So bleibt für die kommenden drei Spiele zu hoffen, dass sich das Germania Lazarett wein wenig lichtet und Germania wieder aus dem vollen Schöpfen kann. Das nächste Spiel ist am kommenden Sonntag. Dann empfängt man einen weiteren Gegner aus den Top4, wenn der SV Schwarmstedt im heimischen Grünenthalstadion gastiert. Anstoß ist um 15:00 Uhr.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Heinig - Hewitt - Sidwinski, Becker - Meyer, Drewes (60. Röver) - Schwenkner (68. Kiel), Roberts, Fitzpatrick - Froelich (67. Mohr), M. Hiller

 

Tore: 0:1 Froelich (25.), 1:1 (62.), 2:1 (74.), 3:1 (90+4)

Foto zu Meldung: II. Herren  - Aufwärtstrend in Brehloh

II. Herren - Germania schlägt sich selbst

(07.05.2011)

Die zweite Herren hat das erste Spiel unter dem Interimstrainertrio Hiller/ Bartz/ El Ahmed unglücklich verloren. Gegen die FG Vethkampen setzte es eine 0:2 Niederlage. Dabei zeigte Germania im Vergleich zu den letzten Spielen aufsteigende Form, nutzte aber vor allem im erste Abschnitt die Möglichkeiten nicht. In der zweiten Halbzeit nutzten die Gäste zwei Fehler in der Defensive eiskalt aus.

 

Im ersten Spiel unter dem neuen Trainertrio hieß es für Germania im Derby gegen die FG Vethkampen zu punkten. So war Germania vor allem im ersten Durchgang die bessere zweier schlecht spielender Kreisligamannschaften. Das Team spielte erstmalig in der Form zusammen, sodass anzumerken war, dass Germania nicht komplett eingespielt war. Trotzdem erspielte man sich ein Chancenübergewicht. So scheiterte zuerst Kenny Schmahl am Schlussmann der Gäste, wenig später Alexander Bäsell mit seinem schwächeren Fuß per Lupfer an selbigem. Vethkampen kam lediglich durch Eckstöße vor das Germanen-Tor, die aber in der Regel ungefährlich blieben.

 

Im zweiten Durchgang fehlte Germania vor allem im Sturm die Durchschlagskraft. Trotz des vielen Ballbesitzes konnten die Stürmer nicht in Szene gesetzt. Nach gut zehn gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit waren sich Germania-Verteidiger Marcel Sidwinski und Torwart Fabrice Heinig uneinig, wer den Ball nehmen soll. Ein Gästestürmer sprang dazwischen; Heinig foulte diesen in der Folge. Der fällige Strafstoß wurde dann sicher verwandelt. Nur wenige Minuten später sorgte ein weiterer eklatanter Fehler dafür, dass ein Gästespieler allein auf das Tor zulaufen konnte und den Ball im Tor unterbringen konnte. Erst mit der Einwechslung von Daniel Rataj kam nochmal etwas Belebung in das Angriffspiel Germanias, jedoch scheiterte auch Rataj am unbezwingbaren Vethkampener Keeper. Kurz vor dem Ende flog zu allem Überfluss Christian Pries noch mit gelb-roter Karte vom Platz.

 

So verliert Germania unglücklich und lediglich durch eigene Fehler das dritte Spiel in Folge. Germania wusste nichts mit dem Ballbesitz anzufangen und rannte sich immer wieder in der gegnerischen Hälfte fest. Am kommenden Sonntag gastiert die zweite Herren beim formstarken Breloher SC. Das Hinspiel weckt Hoffnungen auf ein Fußballfest. Im November trennte man sich 4:4.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Heinig - J. Hiller - Sidwinski (70. Rataj), Pries - Roberts, Meyer - Schmahl, Bäsell, Burc (66. Widera) - Fitzpatrick, M. Hiller

 

Tore: 0:1 (55., FE), 0:2 (63.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot Pries (85.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania schlägt sich selbst

II. Herren - Germania II desolat

(16.04.2011)

Die zweite Herren hat nach der deutlichen Niederlage in Essel auch gegen den TVJ Schneverdingen II ein schwaches Spiel abgeliefert. Früh lief das Team einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und konnte diesen nicht mehr aufholen. Eine der wenigen Torchancen nutze El Ahmed zum 1:2 Endstand.

 

Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche in Essel versuchte die zweite Herren gegen den TVJ Schneverdingen II wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, was jedoch gänzlich misslingen sollte.

 

Von Anfang an hatte Germania mehr Ballbesitz, wusste aber überhaupt nichts mit diesem anzufangen. Anstatt einem flüssigen Kombinationsspiel aus der Defensive heraus, agierte das Team nur mit langen Bällen, die allesamt ungenutzt blieben. Eine Verbindung zwischen Abwehr und Sturm fehlte vollkommen. Germanias Mittelfeld fand überhaupt nicht statt. Des Weiteren schwächte sich Germania durch Fehlpässe im Spielaufbau immer selbst. So sollte eine Nachlässigkeit in der Abwehr gleich bestraft werden. Schneverdingen steckte den Ball schnell in die Angriffsspitze durch und ging nicht unverdient in Führung. Ein ähnliches Bild sahen die Zuschauer auch nach dem Treffer. Zahlreiche Ballverluste und kein Kombinationsspiel auf Seiten Germanias. Schneverdingen konzentrierte sich aufs Kontern und sollte mit einer Kopie des Führungstreffer auf 2:0 erhöhen. Als kurz darauf ein Schneverdinger Spieler ein drittes Mal vor Keeper Thorben Schoenmaker auftauchte, erhoffte man, dass dieses der Weckruf für Germania sein sollte. Die Hoffnung hielt ein wenig länger an, als Hani El Ahmed einen für das Spiel kennzeichnenden langen Freistoß zum 1:2 einschob. Danach verflachte das Spiel; es gab keine weiteren Szenen im ersten Durchgang mehr.

 

Wer sich erhoffte, dass es in der zweien Halbzeit ein anderes Spiel gäbe als in der ersten, der sah sich getäuscht. Schneverdingen stand tief in der eigenen Hälfte, ließ Germania kommen und suchte das eigene Glück im Konterspiel. Einen von diesen Kontern konnte Thorben Schoenmaker entschärfen. Dieses war dann auch die einzige Torchance im gesamten zweiten Durchgang. Germania fehlte jede Bindung zum Spiel. Die Offensive konnte überhaupt nicht in Szene gesetzt werden; zumindest die Defensive stand sicherer als in der ersten Hälfte.

So verliert Germania II erstmals in diesem Jahr zwei Spiele in Folge. Was dem Team zurzeit fehlt, sollte das Schneverdingen-Spiel eindeutig zeigen. Es fehlt derzeit die Verbindung zwischen Defensive und Offensive. Es kommt das Gefühl auf, dass momentan zwei Puzzleteile auf dem Platz stehen, die nicht ineinander greifen. So gewann Germania lediglich eins der letzten sechs Spiele. Der erfolgreiche Rückrundenstart konnte nach dem Derbysieg gegen den SV Ciwan Walsrode nicht fortgesetzt werden. Das Team ist jetzt die kommenden beiden Wochenenden spielfrei, sodass das nächste Spiel erst am 07. Mai stattfinden. Dann empfängt Germania II die FG Vethkampen zum Derby im Grünenthalstadion. Anstoß ist an diesem Samstag um 16:00 Uhr.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Schoenmaker - J. Hiller - Sidwinski, Pries - Becker, Bäsell (78. Schlüter, 86. Bäsell) - Huke (69. P. Grünhagen), El Ahmed, Schmahl - Froelich (58. Hewitt), M. Hiller

 

Tore: 0:1 (12.), 0:2 (24.), 1:2 El Ahmed (32.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Germania II desolat

II. Herren - Essel zeigt Germania die Grenzen

(10.04.2011)

Gegen starke Esseler hatte die zweite Herren den Gastgebern wenig entgegenzusetzen. Hielt man im ersten Durchgang noch über weite Strecke mit dem Tabellenführer mit, zeigte Essel Germania in der zweiten Halbzeit dann die Grenzen und gewann das Spiel verdient 4:0 (1:0).

 

Geplagt von Verletzungen und Verhinderungen reiste Germania ersatzgeschwächt zum Tabellenführer SV Essel und wollte auch dort zumindestens einen Punkt mitnehmen.

 

In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Essel hatte mehr vom Spiel, aber die Germanen Defensive stand gut und ließ keine Torchancen zu. So musste ein Handspiel eines Esselers Spieler helfen, dass dieser unbedrängt auf das Germanen Tor zu laufen konnte und eiskalt zur Führung abschloss. Germania spielte auch nach dem frühen Gegentor gut mit und kam durch einen Volleyschuss von Leif Schlüter, den Alexander Bäsell beinahe per Kopfball ins Tor verlängerte oder Marc Hiller, der aus 16 Metern nur das Außennetz traf, zu guten Tormöglichkeiten. Auf der anderen Seite blieb Essel durch das schnelle Kombinationsspiel immer gefährlich. Torwart Fabrice Heinig hielt Germania mehrmals im Spiel und auch Torsten Huke tat selbiges, als er einen Ball im letzten Augenblick von der Linie retten konnte.

 

Der zweite Abschnitt sollte dann einzig und allein Essel gehören. Der Tabellenführer drehte noch einmal einen Gang höher und spielte Germania nur noch an die Wand. Durch einen direkten und sehenswerten Freistoß bauten die Gastgeber zunächst ihren Vorsprung auf zwei, wenig später durch einen Fallrückzieher auf drei Tore aus. Germania wurden die Grenzen aufgezeigt und konnte sich selten über die Mittellinie retten. Als Essels Spielmacher das vierte Tor erzielte gab Germania endgültig auf und das Spiel plätscherte vor sich hin.

 

So ist der Esseler Sieg vollkommen verdient. Germania hat es vor allem verpasst im guten ersten Durchgang den Ausgleich zu erzielen. Die Leistung in der zweiten Halbzeit spiegelt nicht das wieder, was Germania bereits in diesem Jahr gespielt. Trotzdem sollte man dem jungen Team zu Gute halten, dass man beim unangefochtenen und stark aufspielenden Tabellenführer verlieren darf, vor allem wenn man bedenkt, dass es die erste Kreisliga Saison für das Team nach dem letztjährigen Aufstieg ist.

 

Bereits am Samstag spielt Germania II gegen den TVJ Schneverdingen. Das Hinspiel endete 1:1. Anstoß ist um 16:00 im Grünenthalstadion.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Heinig - J. Hiller - Sidwinski, Ritschel - Huke (68. Schlüter), Becker - Burc, Bäsell, Schlüter (60. Fahrenburg) - Froelich, M. Hiller

 

Tore: 1:0 (13.), 2:0 (52.), 3:0 (57.), 4:0 (77.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot Becker (87.)

Foto zu Meldung: II. Herren - Essel zeigt Germania die Grenzen

II. Herren - Wieder Last-Minute-Treffer

(03.04.2011)

Vergangene Woche verlor Germania II durch einen Gegentreffer in letzter Minute beim SV Hodenhagen. Wie es das Schicksal so will, gewinnt Germania II dieses Mal durch einen Last-Minute-Treffer. Sören Welke köpfte das spielentscheidene 1:0 in einem Torchancen armen Spiel gegen den SV Soltau.

 

Nach drei sieglosen Spielen hieß es gegen den SV Soltau endlich wieder dreifach zu punkten, um sich so im oberen Tabellendrittel zu etablieren.

 

Im Gegensatz zum Hodenhagen Spiel griff Trainer Dieter Welke auf das alt bekannte System, was für mehr Spielfluss sorgen sollte. So hatte Germania auch in der Anfangsviertelstunde mehr vom Spiel, erspielte sich aber keine nennenswerten Chancen. Einzig eine verunglückte Flanke erreichte das Soltauer Tor. Danach am der SV besser ins Spiel und es ergab sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Das Spiel war von vielen Mittelfeldzweikämpfen geprägt. Beide Defensivreihen standen gut und ließen wenig zu. Steffan Voss bekam zu wenig Druck hinter einen Kopfball, ein Soltauer Spieler schoss aus 20 Metern meilenweit am leeren Tor vorbei. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause.

 

Wer sich in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel erhoffte wurde maßlos enttäuscht. Die wenigen Zuschauer im Grünenthalstadion sahen ein müdes Gekicke. Beiden Mannschaften merkte man den Temperaturumstieg und die schwüle Luft deutlich an. Ziel von Germania sollte es in der zweiten Halbzeit sein, auf die langen Bälle und Freistöße aus dem Mittelfeld zu verzichten, um so spielerisch zum Abschluss zu kommen. Dieses misslang jedoch, auch weil die Stürmer nur wenig in Szene gesetzt werden konnten. Mit der ersten Torchance im zweiten Abschnitt sah es dann so aus, als würde Germania ins Hintertreffer gelangen. Aber Torwart Fabrice Heinig hielt im eins gegen eins gegen den Soltauer Topstürmer Germania im Spiel, in dem er den ersten Schuss sehenswert parierte, den folgenden Abpraller mit einer spektakulären Parade ebenfalls abwehren konnte. Der erhoffte Weckruf sollte dies jedoch auch nicht werden. So dauerte es bis in die Schlussminute ehe Germania noch einmal vor das Soltauer Tor kommen sollte. Ironischerweise sorgte ein langer Freistoß aus dem Mittelfeld, die in der Halbzeit noch untersagt wurden, für das Tor des Tages. Sören Welke verlängerte den Ball mit den Haarspitzen der Art ins Tor, dass der Soltauer Keeper keine Chance hatte und den Ball nur noch aus dem eigenen Tor holen durfte. Das Spiel wurde kurz darauf abgepfiffen.

 

So gewinnt Germania dieses Mal durch einen Treffer in der letzten Minute. Vergangene Woche verlor die zweite Herren noch durch einen Last-Minute-Treffer. Der Sieg spült Germania II erst einmal wieder auf Tabellenplatz vier. In der kommenden Woche reist man dann zum Tabellenführer SV Essel, dessen Vorsprung derzeit immer geringer wird. So kann es Germania II gelingen den Titelkampf noch einmal spannend zu machen und so den SV Essel erheblich zu ärgern. Das Spitzenspiel "Erster gegen Vierter" wird am Sonntag um 15:00 Uhr angepfiffen.

 

Aufstellung Germania Walsrode II: Heinig - J. Hiller - Sidwinski, Compter - Meyer, Voss (75. Welke) - Huke (70. Becker), Welke (58. Bäsell), Becker (33. Schlüter) - Froelich, M. Hiller

 

Tore: 1:0 Welke (90+2)

Foto zu Meldung: II. Herren - Wieder Last-Minute-Treffer

II. Herren - Mannschaftsfoto 2010

(10.08.2010)

Unsere II. Herren-Mannschaft im August 2010 vor dem Saisonstart.

 

Traditionell zum Saisonstart präsentierte sich die II. Herren-Mannschaft zum Fotoshooting im Grünenthal und bedankt sich bei Sponsor K&M Hiller für die erneute Unterstützung.

 

Im Bild:

Hinten von links: Deniz Kamaci, Jamal Bounoua, Leif Schlüter, Alexander Bäsell, Sven Froelich, Marcel Sidwinski, Sören Welke, Jannick Hiller, Trainer Dieter Welke, Hani El Ahmed

vorne von links: Chris Robert, Mourad Bounoua, Torsten Huke, Marc Hiller, Kevin Becker, Fabrice Heinig, Christian Pries

Foto zu Meldung: II. Herren - Mannschaftsfoto 2010

II. Herren - Mannschaftsfoto 2008

(18.09.2008)

Unsere II. Herren-Mannschaft im August 2008 vor dem Saisonstart.

 

Traditionell zum Saisonstart präsentierte sich die II. Herren-Mannschaft zum Fotoshooting im Grünenthal und bedankt sich bei Sponsor K&M Hiller für die erneute Unterstützung.

Foto zu Meldung: II. Herren - Mannschaftsfoto 2008